Hier soll bald bezahlbarer Wohn- und Arbeitsraum mitten in der Hamburger Innenstadt entstehen. (Quelle: Genossenschaft Gröninger Hof eG)

Bauwerkserhaltung

09. June 2022 | Teilen auf:

Wie ein Parkhaus zum Wohn- und Arbeitshaus wird

In der Hamburger Innenstadt wird ein ehemaliges Parkhaus von einer Genossenschaft zu einem gemischtgenutzten Wohn- und Arbeitshaus umgewandelt. Der Bund Deutscher Architektinnen und Architekten BDA beschäftig sich in einer neuen Folge des Architektur-Podcasts „BDA-Denklabor“ mit dem Projekt „Gröninger Hof“.

„Können wir das auch anders machen?“ lautete die Leitfrage des Projekts Gröninger Hof mitten in der Hamburger Innenstadt. Das ehemalige Parkhaus wäre wahrscheinlich noch vor kurzem abgerissen und durch einen Neubau ersetzt worden, doch nun wird es von einer Genossenschaft zu einem gemischtgenutzten Wohn- und Arbeitshaus umgewandelt – als „Modell einer ortsgebundenen, innovativen Projekt- und Immobilienentwicklung“. Anders als bei herkömmlichen Projekten wird hier partizipativ, klimagerecht, sozial, gemeinschaftsorientiert, nutzungsgemischt und architektonisch ambitioniert geplant und gebaut.

In der 25. Folge des BDA-Denklabors mit dem Titel „Gröninger Hof: Vom Parkhaus zum Wohn- und Arbeitshaus“ berichtet Tina Unruh im Gespräch mit Jan Löhrs und Philipp Loeper über die erste Entwicklungsphase des Pionierprojekts zur Innenstadtbelebung. Unruh ist Architektin und Vorsitzende des Aufsichtsrates in der Genossenschaft Gröninger Hof eG. In der Hamburgischen Architektenkammer engagiert sie sich als stellvertretende Geschäftsführerin für baukulturelle Thema ebenso wie in der Hamburger Stiftung Baukultur (HSBK), deren Geschäftsführerin sie ist. Jan Löhrs (Spine Architects) und Philipp Loeper (asdfg Architekten) sind Vorstandsmitglieder im BDA Hamburg und engagieren sich unter anderem im Arbeitskreis Bestand. Hier gibt’s den Podcast. Und weitere Informationen gibt es auf der Website des Projekts.

zuletzt editiert am 09.06.2022