Mehr Tempo bei der energetischen Sanierung, mehr Konsequenz beim Neubau – das fordern die Autorinnen und Autoren des Magazins „Klimafreundlich Bauen 2025“, das bei Laible Verlagsprojekte erschienen ist.
Bei der Umsetzung der Klimaziele ist der Gebäudesektor seit Langem ein Sorgenkind: Die Sanierungsquote muss um ein Vielfaches höher sein, damit bis 2045 fast alle Gebäude emissionsfrei betrieben werden. Beim Neubau seien die Anforderungen an hohe Energieeffizienz und CO2-minimierte Herstellung weiterhin viel zu niedrig, so die Autorinnen und Autoren. Mit der neuen Ausgabe von „Klimafreundlich Bauen“ wollen sie einen Weg aufzeigen, mit dem die Klimaziele mit existierenden Produkten und bewährten Konzepten wie dem Passivhausstandard erreicht werden können.
Schwerpunkt Wärmeversorgung
Die 30 Fachbeiträge beschäftigen sich mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen auf Bundes- und EU-Ebene, geben konkrete Hilfestellung für die praktische Umsetzung und zeigen darüber hinaus, wie heute schon beim Bauen mehr Klimaschutz umgesetzt werden kann, als es rechtliche Vorgaben verlangen. Neben praktischen Fragestellungen, wie dem Einsatz von Wärmepumpen in Altbauten, dem Angebot an umweltfreundlichem Beton, der Kombination von Photovoltaik und Solarthermie oder den Vorteilen und Grenzen des Holzbaus liegt ein Schwerpunkt auf der Wärmeversorgung: Ist die kommunale Wärmeplanung eine Chance für ganze Quartiere? Wann kommt die Wasserstoffheizung? Wer soll künftig mit Holz heizen? Ausführlich wird auch auf das Verbot von problematischen Kältemitteln bei Wärmepumpen eingegangen. Realisierte Projekte ergänzen die Fachbeiträge und verdeutlichen, dass gebauter Klimaschutz heute schon wirtschaftlich möglich ist. Weitere Informationen >>>
