Protektor hat ein neues, zweiteiliges System aus unterschiedlichen PVC-Montage- und -Einsteckprofilen für die Sockelausbildung von WDVS im Angebot. Die aufeinander abgestimmten Profile erlauben in Kombination 68 Varianten, die aufgrund der Materialart zugleich wärmebrückenfrei sind.
Als unterer Abschluss von Wärmedämm-Verbund-Systemen an Fassaden werden üblicherweise Sockelprofile eingesetzt. Diese helfen bei der fluchtgerechten Montage des Systems und schützen gleichzeitig vor Feuchtigkeitseinwirkungen und anderen äußeren Einflüssen. Sie werden meist aus Aluminium hergestellt. Das neue, aus drei PVC-Montage- und vier -Einsteckprofilen bestehende System von Protektor bietet Fachbetrieben neben der erhöhten Flexibilität auch einen verbesserten Verarbeitungskomfort. Die PVC-Profile erlauben 68 unterschiedliche Varianten der Sockelausbildung: Dies wird durch die Ausladungen von 40, 100 und 160 Millimetern der Montagewinkel sowie unterschiedliche Einschubtiefen und Sollbruchstellen bei den Einsteckprofilen möglich. Auf diese Weise lassen sich Sockel für Dämmstoffdicken von 40 bis 240 Millimetern und Putzstärken von 6 und 10 Millimetern realisieren.
Um eine einfachere und schnellere Verarbeitung zu gewährleisten, verfügen die Profile über Lochungen von 7 und 9 Millimetern bei den Montagewinkeln, die auf die gängigsten Dübelgrößen abgestimmt sind. Das soll die Gefahr des Ausbrechens des PVCs beim Durchbohren verringern. Langlöcher ermöglichen nach Angaben von Protektor eine vereinfachte horizontale und vertikale Ausrichtung der Winkel. Zudem seien die Gewebe neuerdings nicht mehr auf die Profile geklebt, sondern mit ihnen vernäht, was die Robustheit und Qualität der Profile steigere. Zum vereinfachten Einschub verfügen die Einsteckprofile über eine glatte Unterseite sowie ein angefastes Ende. Sollbruchstellen sowie eingezeichnete Hilfen für Gehrungsschnitte erleichtern das Kürzen sowie Anpassen für den Einsatz in Eckbereichen. Auf spezielle Innen- und Außen-Eckstücke kann so verzichtet werden.
