Feuchteschäden in Garagen sind erstaunlich verbreitet. Gleichzeitig wird oft zu spät reagiert: Nur rund 15 Prozent der Betroffenen ergreifen zügig Maßnahmen, ein Viertel bleibt sogar ganz untätig. Darauf weist eine repräsentative Befragung von 2.000 Immobilieneigentümern durch das Marktforschungsinstitut „heute und morgen“ im Auftrag des Sanierungsspezialisten Isotec hin.
Garagen sind besonders anfällig für Feuchteschäden. Zum einen bringen Fahrzeuge Feuchtigkeit und im Winter Streusalz ein. Zum anderen dringt bei mangelhafter Abdichtung Feuchtigkeit aus dem Erdreich in Garagenböden und Wände ein. Auch undichte Regenrinnen oder nicht dicht abschließende Garagentore begünstigen Feuchteschäden in der Garage.
Die Schäden zeigen sich oft schleichend. Typische Anzeichen sind muffiger Geruch, Risse in Betonböden und Wänden, abplatzender Putz, abblätternde Farbe und Schimmelbildung. In fortgeschrittenen Fällen beginnt sogar der im Beton liegende Bewehrungsstahl zu rosten.
Warum reagieren viele Eigentümer zu spät?
Während bei Problemen wie Schimmel im Wohnraum, Feuchteschäden im Keller oder am Balkon meist schnell gehandelt wird, reagieren Eigentümer bei Feuchteschäden in der Garage spät oder gar nicht: Nur rund 15 Prozent der Betroffenen ergreifen sofort Maßnahmen, ein Viertel bleibt komplett untätig, wie die Untersuchung von „heute und morgen“ ergab. Meist sind Angst vor hohen Kosten oder Zweifel an der Dauerhaftigkeit der Sanierung die Gründe für diese zögerliche Haltung. Zudem versucht fast die Hälfte der Eigentümer, die Schäden in Eigenregie zu beheben, was jedoch selten zu einer dauerhaften Lösung führt.
Eine Sanierung sollte erfolgen, sobald Feuchtigkeit sichtbar oder messbar ist. „Wenn Feuchtigkeit dauerhaft in Böden und Mauerwerk eindringt, kann dies auf lange Sicht zu gravierenden Schäden führen“, warnt Dipl.-Ing. Thomas Molitor, stellvertretender Technischer Leiter des Sanierungsunternehmens Isotec. Er empfiehlt deshalb dringend eine nachhaltige Sanierung. Der erste Schritt sei immer eine professionelle Analyse. Nur so ließen sich Ursachen eindeutig bestimmen und ein nachhaltiges Sanierungskonzept entwickeln.
Welche Maßnahmen helfen gegen Feuchteschäden in der Garage?
„Je nach Schadensursache kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz“, so Molitor weiter. Steigt Feuchtigkeit kapillar aus dem Boden in die Garagenwände auf, stoppt eine Horizontalsperre, beispielsweise mit Isotec-Spezialparaffin, diesen Vorgang dauerhaft. Dringt Feuchtigkeit seitlich aus dem Erdreich ein, verhindert ein mehrstufiges Innen- beziehungsweise Außenabdichtungssystem den Feuchteeintritt. Ist der Garagenboden betroffen, schützen mehrstufige Beschichtungssysteme langfristig vor einem Wassereintritt.
Bei Rissen in Beton und Fugen zwischen den Bauteilen, empfiehlt Molitor innenseitig Polyurethan-Harz (PU-Harz) injizieren zu lassen. Das bewirke eine dauerhafte, elastische und wasserdichte Abdichtung bis zu einer Rissweitenänderung von circa 10 Prozent. Sind stärkere Rissweitenänderungen beziehungsweise Fugenbewegungen zu erwarten, habe sich das Isotec-Flexbandsystem bewährt, das über eine Dehnbarkeit von bis zu 400 Prozent verfügt. Weitere Informationen zur Sanierung von Feuchteschäden in Garagen >>>
