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Auch mit Holzfenstern können zukünftige energetische Anforderungen erreicht werden. Abb.: ift Rosenheim

Fassadensanierung 2011-09-01T00:00:00Z Wärmeschutz am Holzfenster

Am ift Rosenheim wurde das Forschungsvorhaben "Nachhaltige Optimierung von Holzfensterprofilen zur Erreichung der Anforderungen der EnEV 2012" durchgeführt. Ziel war es, Konzepte für eine Optimierung des Wärmeschutzes von Holzfensterprofilen und Umsetzungsvorschläge zu erarbeiten.

Nach den Erkenntnissen des Forschungsvorhabens sind mit Holzfenstern künftige energetische Anforderungen erreichbar. Eine Rahmendicke von mindestens 90° mm in Verbindung mit dreifach Mehrscheibenisolierglas kann dabei schon heute als "neuer Standard" angesehen werden. Wichtig bei der Entwicklung solcher Systeme ist eine laufende Abstimmung mit Beschlags-, Dichtprofil- und Werkzeugherstellern sowie allen anderen beteiligten Zulieferern zum frühest möglichen Zeitpunkt in der Entwicklungsphase. Durch eine Integration von Dämmstoffen sowie durch den Einsatz von modifizierten Hölzern beziehungsweise Hölzern mit geringer Rohdichte und niedriger Wärmeleitfähigkeit können dabei wärmetechnische Verbesserungen erreicht werden. Großes Entwicklungspotential wird auch in innovativen Verglasungssystemen beziehungsweise in Konstruktionen von Integralfenstern gesehen.

Der Abschlussbericht zum Forschungsvorhaben kann auf der Website des ift Rosenheim ( www.ift-rosenheim.de ) im Bereich Literatur bezogen werden. Für ift- sowie ifz-Mitglieder steht der Forschungsbericht im Mitgliederbereich der ift-Website unter "Forschungsarchiv" zum kostenlosen Download zur Verfügung.

zuletzt editiert am 09. April 2021