Ein malerischer Blick auf das historische Alte Rathaus in Bamberg, das eindrucksvoll auf einer Brücke mitten in der Regnitz steht, umgeben von grünem Uferbewuchs unter einem strahlend blauen Himmel.
In Bamberg wird die zentrale Eröffnung des Tags des offenen Denkmals stattfinden. Das Alte Rathaus gehört zu den bekanntesten Bauwerken der statt. Mitten in der Regnitz gelegen, verbindet es Berg- und Inselstadt und kann am 13. September von 12 bis 16 Uhr besichtigt werden. (Quelle: Sonja Seufferth)

Bauwerkserhaltung 2026-09-03T08:35:49.166Z Über 6.500 Denkmale öffnen ihre Türen

Der Tag des offenen Denkmals findet in diesem Jahr am Sonntag, den 13. September, statt. Mehr als 6.500 Denkmale werden dann ihre Türen öffnen. Die überwiegend kostenfreien Angebote setzen sich aus Denkmalöffnungen mit abwechslungsreichen Programmpunkten sowie zusätzlich über 800 Denkmal-Touren zusammen.

Der Tag des offenen Denkmals ist die größte Kulturveranstaltung Deutschlands. Seit 1993 wird sie von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), die unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, bundesweit koordiniert. Viele der Angebote stehen unter dem Jahresmotto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“. Das vollständige Programm ist auf der Website der Veranstaltung und in der App zu finden.

Das Programm zum Tag des offenen Denkmals 2026 wird laufend ergänzt. Sowohl online als auch in der App können Denkmalbegeisterte ab sofort ihr individuelles Programm zusammenstellen und nach Veranstaltungen in ihrer Region filtern: So lässt sich das Angebot beispielsweise nach Interessen, Barrierefreiheit oder Aktivitäten für Kinder sortieren. In der App können darüber hinaus personalisierte Routen geplant werden.

Auch in diesem Jahr folgen zahlreiche Denkmaleigentümer dem Aufruf der DSD, ihre Veranstaltungen rund um das Jahresmotto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ zu gestalten. So sind Güterbahnhöfe und Bunker, Gartenstädte und historische Fabrikanlagen ebenso wie Brücken und Brückenhäuser, Gaswerke oder historische Backstuben Teil des diesjährigen Programms.

Infrastruktur und Verbindungen stehen im Fokus

Im Fokus stehen Orte, an denen Menschen Verbindungen schaffen, Versorgung organisieren und Infrastruktur leben. Die Besucher dürfen sich auf spannende Führungen freuen, zum Beispiel zur Nachrichtentechnik aus dem Kalten Krieg im Bunker Ladeburg in Bernau (Brandenburg). In der über 400 Jahre alten Schmiede Werneuchen (Brandenburg) können Interessierte mit historischem Werkzeug schmieden. In der ehemaligen Tuchfabrik Gebrüder Haas in Lambrecht (Rheinland-Pfalz) dürfen sich Groß und Klein auf Gespräche mit Augenzeugen freuen und an einem Tuchfabrik-Quiz teilnehmen. Am Bahnhof Lübstorf (Mecklenburg-Vorpommern) erhalten Besucher Einblicke in den Prozess der Denkmalsanierung und Rettung historischer Substanz.

Alle angemeldeten Denkmale sowie die engagierten Denkmalschützer vor Ort sorgen dafür, dass unsere vielseitige Baukultur erlebbar bleibt. Europaweit öffnen im September zu den European Heritage Days Denkmale mit dem Ziel, das kulturelle Erbe in die Mitte der Gesellschaft zu rücken. Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu dieser europäischen Initiative.

Die zentrale Eröffnung des Tags des offenen Denkmals findet als Open-Air-Veranstaltung in der UNESCO-Welterbestadt Bamberg statt. Dort erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Programm mit mehr als 60 geöffneten Denkmalen, Führungen, Ausstellungen und Mitmachangeboten. Weitere Informationen >>>

zuletzt editiert am 03. September 2026
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