Bei wärmegedämmten Fassaden lassen sich die erhabenen Strukturen der Bossen bereits durch die Dämmplatten vorgeben. (Quelle: Heck Wall Systems)
Bei wärmegedämmten Fassaden lassen sich die erhabenen Strukturen der Bossen bereits durch die Dämmplatten vorgeben. (Quelle: Heck Wall Systems)

Fassadensanierung

09. September 2021 | Teilen auf:

Traditionelle Optik dank spezieller Dämmplatten

Spezielle Dämmplatten ermöglichen die Gestaltung einer Fassade mit traditioneller Optik trotz Wärmedämmung. So bietet Heck Wall Systems drei unterschiedliche „Coverrock Deco“-Typen von  Steinwolle-Dämmplatten an, mit denen sich sogenannte Bossen in die Fassade integrieren lassen.

Bossen werden seit der Frührenaissance als Gestaltungsmittel an der Fassade genutzt. Auch heute wird das historische Motiv der Bosse in der Sanierung wie im Neubau wieder verwendet. Die Vertiefungen bilden einen markanten Kontrast zur übrigen Fassade. Für die Ausarbeitung von Bossen gibt es verschiedene Vorgehensweisen. So können beispielsweise durch Bossenprofile die gewünschten Vertiefungen in der Putzschicht erreicht werden. Eine weitere Option ist die Hinterschneidung, also das manuelle Einschneiden in eine entsprechend dicke Putzschicht.

Doch es geht auch einfacher: Die Dämmplatten von Heck sind bereits mit der entsprechenden Vertiefung vorgefertigt. Folgende Bossenstrukturen stehen dabei zur Verfügung: enges Trapez, breites Trapez und Dreieck zur Verfügung. Nach dem Befestigen der Dämmplatten werden diese wie gewohnt armiert, verputzt und bei Bedarf gestrichen – die Bossenvertiefungen bleiben dabei erhalten.

Für jeden Bossen-Typ biete Hecke ein passendes Armierungsgewebe an. Eine spezielle Bossenkelle hilft beim Ausführen der Putzschicht in den Nuten. Die Bossendämmplatten bestehen aus nichtbrennbarer Steinwolle. Der Baustellenverschnitt kann nach Angaben von Heck Wall Systems über das Recyclingkonzept „HeckCycle“ wiederverwertet werden. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Unternehmens.

zuletzt editiert am 09.09.2021