Von UAS über Ultraschall bis Geosensorik: Wie lassen sich Brücken und andere Infrastrukturbauwerke clever überwachen? Und was ergeben die Versuche an einer modellhaften „Referenzbrücke“ und einer realen Talbrücke? Darüber informiert die Tagung „Messen im Bauwesen“ am 14. November 2017 in Berlin.
Die von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) gemeinsam mit dem BILDUNGSWERK VDV - Verband Deutscher Vermessungsingenieure e. V. zum neunten Mal veranstaltete Tagung „Messen im Bauwesen“ bietet Gelegenheit, sowohl verschiedenste praktische Erfahrungen auszutauschen als auch wissenschaftliche Erkenntnisse auf diesem Gebiet zu diskutieren.
Im Fokus der Tagung steht das lebensdauerbegleitende Monitoring von Infrastrukturbauwerken. Deren Überwachung und Bewertung stellt eine wesentliche Aufgabe für die Sicherstellung der Funktionsfähigkeit des Infrastrukturnetzes dar. Dabei wird modernes Alterungsmanagement eingesetzt, zum Beispiel durch zuverlässige Verfahren der zerstörungsfreien Prüfung und intelligente Methoden zur ganzheitlichen Strukturbewertung. Auf der diesjährigen Tagung werden innovative, technisch und wirtschaftlich geeignete Verfahren des Strukturmonitorings mit der Messtechnik der Bauingenieure und der Geodäten vorgestellt und diskutiert.
Für die Fachvorträge konnten neben BAM-Wissenschaftlern auch Experten gewonnen werden – unter anderem von der Leibnitz Universität Hannover, der Technischen Universität Darmstadt, der Bauhaus-Universität Weimar, der Beuth Hochschule für Technik Berlin, der Technischen Universität Graz sowie aus Unternehmen in Berlin.
Weitere Informationen zur Tagung „Messen im Bauwesen“ 2017 finden Sie auf der Website der BAM .