Stäube, die bei Arbeiten mit Elektrowerkzeugen entstehen, gefährden die Gesundheit. Zudem müssen bei staubenden Arbeiten verschiedene Grenzwerte eingehalten werden. Eine neue Prüfnorm hilf Geräteherstellern, Arbeitgebern und Werkzeuganwendern, Staubbelastung zu messen und einzuordnen.
Die Anwender von Werkzeugen, in der Regel Handwerker, müssen bei der Arbeit verschiedene Grenzwerte für die Belastung mit Stäuben einhalten, beispielsweise für Holz- oder Quarzstaub.
Für Stäube am Arbeitsplatz gelten verschiedene Anforderungen aus der Arbeitsplatzverordnung, der Berufsgenossenschaften, EU-Regulierungen oder nationalen Vorschriften, die meist Entstaubungssysteme vorschreiben.
Die Prüfnorm EN 50632 wurde geschaffen, um die Staubentwicklung bei der Arbeit mit handgeführten motorbetriebenen Elektrowerkzeugen reproduzierbar zu messen. Anhand der Messung in einem Prüflabor erhalten Werkzeughersteller, Arbeitgeber und Ausführende die Sicherheit, dass bei bestimmten Arbeiten die Grenzwerte eingehalten werden – oder gegebenenfalls andere Schutzmaßnahmen nötig werden. Den Nachweis der Konformität erbringt eine unabhängige Prüfstelle. Die Norm ermöglicht es darüber hinaus, die Staubemissionen verschiedener Werkzeug zu vergleichen. Prüfleistungen bietet zum Beispiel die DEKRA als akkreditierte Stelle gemäß der EN 50632 in Dresden an.