Das neue AFAS Experience Center im niederländischen Leusden ist mit den Fassadenbefestigungselementen von Fisco ausgestattet. Quelle: AFAS Software
Quelle: AFAS Software

Fassadensanierung

01. June 2021 | Teilen auf:

Statt Aluminium

Typischerweise bestehen die Elemente einer hinterlüfteten Fassade aus Aluminium. Das hat jedoch einen großen Nachteil: Das Metall wirkt als Wärmebrücke. Ein Verbundwerkstoff von Covestro verspricht Abhilfe.

Auf der Suche nach einem Material, das sowohl tragfähig genug ist als auch bessere Dämmeigenschaften als Aluminium aufweist, stießen der niederländische Bauzulieferer Fischer Benelux B.V. und die Fisco GmbH auf den aliphatischen Polyurethan-Verbundwerkstoff „Desmocomp“ von Covestro. In Kooperation haben die drei Unternehmen eine neuartige krafttragende Vorrichtung entwickelt, die durch den bereits montierten Dämmstoff angebracht wird: Das Befestigungselement „Thermobracket“ wurde speziell für hinterlüftete Fassaden mit sehr effizienter Wärmedämmung entwickelt.

„Unser Verbundwerkstoff ist sehr beständig gegenüber UV-Strahlung und eignet sich deshalb hervorragend für einen dauerhaften Außeneinsatz“, erläutert Andreas Hecking, Fachmann für aliphatische Komposite bei Covestro. Darüber hinaus erfülle er die hohen Flammschutzanforderungen für diese Anwendung und sei damit für die Bauindustrie attraktiv.

„Desmocomp“ ist mechanisch ähnlich belastbar wie Aluminium, weist aber eine 1.000-fach geringere Wärmeleitfähigkeit als das metallische Standardprodukt auf. Es genügt daher bereits eine geringe Schichtdicke des Verbundwerkstoffs, um eine gute Dämmleistung zu erzielen. Dies führt einerseits zu einem Nutzflächengewinn am Gebäude und trägt andererseits zur Einsparung von CO2-Emissionen und Material und damit zur Ressourcenschonung bei. Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Covestro.