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Die Ziegelschlämmverfugung ist ein Verfahren zur Sanierung des Fugennetzes, das die Durchfeuchtung des Mauerwerks verhindert. (Abb.: Remmers Baustofftechnik, Löningen)

Fassadensanierung 2012-03-08T00:00:00Z Schutz für Ziegelfassaden

Auch Ziegelfassaden bedürfen hin und wieder der Sanierung. Denn oft sind es gerade die Fugen, die durch Klimaeinflüsse angegriffen werden, dadurch die Wärmedämm- und -speicherfähigkeit des gesamten Mauerwerks beeinträchtigen und die Wasseraufnahme mit allen damit verbundenen Gefahren erhöhen.

Besonders nach einem Winter mit frostigen Temperaturen werden Fugen und Stein durch Abplatzungen zerstört. Anschließend wird noch mehr Wasser aufgenommen. Algen, Flechten & Co finden dadurch ideale Untergründe. Remmers Baustofftechnik bietet mit der Ziegelschlämmverfugung ein Verfahren zur Sanierung des Fugennetzes, das die Durchfeuchtung des Mauerwerks verhindert.

Dabei werden anders als bei der herkömmlichen Fassadensanierung die Fugen nicht aufwändig ausgeschnitten und mit dem Fugeisen neu verfugt, sondern es wird großflächig eine Fugenschlämme aufgebracht und diese durch scharfes Abziehen selbst in sehr schmale Fugen und Risse gedrückt.

Remmers Fugenschlämme ist zementgebunden und besteht unter anderem aus sulfatbeständigen Bindemitteln. Es haftet an der Fugenflanke und eignet sich für die Sanierung von Altbauten. Zusätzlich werden tieferliegende Bereiche beziehungsweise die gesamte Fassade zum Schutz gegen Schlagregen nachimprägniert.

Das Ergebnis der Ziegelschlämmverfugung: ein gleichmäßigeres Fugenbild. Das Mauerwerk ist gegen eindringende Feuchtigkeit geschützt und behält seine energiesparende Funktion.

Ein weiterer Vorteil liegt in der Zeitersparnis aufgrund der rationellen Arbeitsweise. Hierbei können gegenüber der konventionellen Nachverfugung bis zu 35 Prozent gespart werden.

Autor: Thomas Rosenberger, Produktmanager Bauhandwerk

www.remmers.de

zuletzt editiert am 09. April 2021
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