BMWi-Preis 2014
Frau Rodoula Tryfonidou vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) lobte die zukunftsweisenden Energiekonzepte der prämierten Schulen. (Abb.: EnOB)

Gebäude + Energie 2014-06-11T00:00:00Z Schulen mit dem BMWi-Preis ausgezeichnet

Im Rahmen der Berliner Energietage wurden am 20. Mai sechs Schulbauprojekte mit dem BMWi-Preis 2014 geehrt. Neben zwei Neubauen wurden vier Sanierungsobjekte prämiert, die sich durch ihre Architektur und einen besonders geringen Energiebedarf auszeichnen.

Der BMWi-Preis wurde in diesem Jahr als Ideenwettbewerb für vorbildhafte Schulprojekte in Neubau und Sanierung ausgelobt. Außerdem wurden Sonderpreise für besonders innovative Lösungen in fünf Spezialdisziplinen überreicht. Der Wettbewerb wird im Kontext der Forschungsinitiative EnOB veranstaltet.  In den vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Forschungsprojekten geht es um Gebäude mit minimalem Primärenergiebedarf und hohem Nutzerkomfort – und das bei moderaten Investitions- und deutlich reduzierten Betriebskosten.

Die eingereichten Planungsentwürfe mussten die multidisziplinär besetzte Jury gestalterisch, konzeptionell und technologisch überzeugen. Am Wettbewerb konnten Architekten, Fachplaner, Schulträger oder Arbeitsgemeinschaften teilnehmen.

Markus Kratz vom Projektträger Jülich übergab die Preise im Gesamtwert von 100.000 Euro an die Planungsteams der sieben prämierten Schulbauprojekte.

Folgende vier Schulprojekte erhielten einen Preis in der Kategorie Sanierung:

Sanierung des Schul- und Sportzentrums in Lohr

Der Zweckverband Schul- und Sportzentrum Lohr erhält einen Preis für die Sanierung des dortigen Schul- und Sportzentrums mit Schwimmbad und Sporthalle zum Plusenergiestandard sowie einen Sonderpreis für das innovative Lüftungskonzept.

Bauherr: Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz
Architektur: Architekturbüro Werner Haase, Karlstadt
TGA-Planung: REA Reinhart Engert Albert, Beratende Ingenieure, Würzburg

Sanierung des Berufskollegs Detmold

Der Kreis Lippe erhält einen Preis für die Sanierung des Berufskollegs Detmold zur Plusenergieschule sowie einen Sonderpreis für das innovative Beleuchtungskonzept.

Bauherr : Kreis Lippe
Architektur: pape oder semke Architekturbüro, Detmold
Bauphy sik : BCS- Ingenieure GmbH, Lage
TGA-Planung: Ingenieurbüro Schmitz, Detmold

Sanierung der Schule in Rostock-Reutershagen

Die Hansestadt Rostock erhält einen Preis für die Sanierung der Schule in Reutershagen zur Plusenergieschule samt Erweiterungsbau.

Bauherr: Hansestadt Rostock
Architektur: Institut für Gebäude+Energie+Lichtplanung, Wismar
Energiekonzept: Fraunhofer ISE, Freiburg, sowie energum GmbH, Ibbenbüren
TGA-Planung: K & S Ingenieurplanung GmbH, Rostock

Sanierung der Uhlandschule in Stuttgart-Rot

Die Landeshauptstadt Stuttgart erhält einen Preis für die Sanierung der Plusenergieschule in Stuttgart-Rot.

Bauherr: Landeshauptstadt Stuttgart
Architektur: Hotz+Architekten, Freiburg
Energiekonzept: Amt für Umweltschutz der Stadt Stuttgart und Fraunhofer IBP, Stuttgart
Bauphysik: Stahl + Weiß
TGA-Planung: Ingenieurgruppe Freiburg

Weitere Auszeichnungen gingen an folgende Schulträger:

Ein Sonderpreis wurde an die Stadt Weimar übergeben für das innovative Wärmeschutzkonzept bei der energetischen Sanierung der örtlichen Grundschule.

Bauherr: Stadt Weimar
Architektur: Architekturbüro Elster+Henker, Weimar
Bauphysik: KOOP Architektur- und Ingenieurbüro, Gründau/Hainburg

Eine lobende Erwähnung erhielt das Hochbauamt der Stadt Nürnberg für einen vorbildhaft erstellten Leitfaden für Ausschreibungsunterlagen für klimaneutrale Schulen.

Auf der Seite www.enob.info/de/schule-2030 werden die Preisträger ausführlich vorgestellt.

zuletzt editiert am 09. April 2021
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