Aktuelle Erkenntnisse zur Radonexposition und deren Konsequenzen gehören zu den Schwerpunktthemen auf den 15. Sächsischen Radontagen. (Quelle: Sächsische Radontage)

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17. March 2022 | Teilen auf:

Sächsische Radontage: Leider nur online

An den 15. Sächsischen Radontage am 7. und 8. April 2022 in Dresden kann leider nur online teilgenommen werden. Ursprünglich war die Fachtagung als Hybridveranstaltung geplant. Doch aufgrund der unsicheren Entwicklung der Corona-Pandemie sah sich das Organisationsteam aus organisatorischen und wirtschaftlichen Gründen nun dazu gezwungen die sichere Online-Variante zu wählen.

Die beteiligten Referenten, Organisatoren und Medienexperten werden die Räumlichkeiten und die Medientechnik der HTW Dresden nutzen. Alle Teilnehmer werden über ein professionelles Konferenz-System eingebunden, so die Veranstalter. So seien auch aktive Diskussionsformate möglich. Die 15. Sächsischen Radontage konzentrieren sich auf folgende Schwerpunkte:

  • aktuelle Erkenntnisse zur Radonexposition und deren Konsequenzen. Unter anderem gibt Dr. Peter Scholz-Kreisel vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ein Update zur Epidemiologie radonbedingter Erkrankungen und Dr. Thomas Heinrich von der Staatlichen Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft (BfUL) berichtet über Erfahrungen zu systematischen Messungen an Arbeitsplätzen in Sachsen.
  • Entwicklungen und Erfahrungen bei der Umsetzung des Radonschutzes in unseren Nachbarländern Tschechien und Österreich
  • eine vertiefende Betrachtung und Diskussion der neuen DIN TS 18117-1
  • vielfältige bautechnische Themenfelder und Umsetzungserfahrungen beim Radonsicheren Bauen, so zum Beispiel auf Radonschutzaspekte bei der Planung eines markanten Bauvorhabens sowie die Radonschutzmaßnahmen an einem komplexen Schulgebäude

Veranstalter und Mitorganisatoren der Sächsischen Radontage sind das Sächsische Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft (SMEKUL), die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTW), die Staatliche Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft (BfUL) sowie das Kompetenzzentrum für Forschung und Entwicklung zum radonsicheren Bauen und Sanieren (KORA e.V.). Die Anerkennung der Fachtagung als Weiterbildungsmaßnahme durch die einschlägigen Architekten- und Ingenieurkammern ist wie in der Vergangenheit vorgesehen. Weitere Informationen und Anmeldung >>>

zuletzt editiert am 17.03.2022