Abb 2 DHH saniert mit GUTEX Holzfaserdämmplattenneu.JPG
Die Doppelhaushälfte wurde mit WDVS aus Holzfaserdämmplatten und Putzkomponenten saniert. (Abb.: Gutex)

Außendämmung 2011-08-18T00:00:00Z Risiko von Pilz- und Algenbefall senken

Laut Analyse des Fraunhofer Instituts in Holzkirchen reduziert die Verwendung eines WDVS aus Holzfaserdämmplatten - im Vergleich zu einem WDVS mit Polystyroldämmung - das Risiko eines mikrobiellen Befalls wesentlich.

Im Feldversuch konnte das Fraunhofer-Institut für Bauphysik in Holzkirchen nachweisen, dass das Wärmedämmverbundsystem aus Holzfaserdämmplatten und Putzkomponenten aufgrund seiner bauphysikalischen Eigenschaften über 30 Prozent weniger durch Tauwasser belastet ist.

Dies hängt mit der spezifischen Wärmespeicherkapazität der Holzfaser zusammen. Diese liegt bei 2.100 J/kg und ist die höchste unter den Dämmstoffen. Die poröse Faserstruktur speichert die Tageswärme und gibt die aufgenommene Energie bei kühleren Temperaturen wieder ab. Der Taupunkt wird daher erst zeitverzögert oder gar nicht erreicht. Die Ergebnisse des Feldversuches zeigten eine Verkürzung der Betauungszeit von mehr als 30 Prozent im Vergleich zu einer Polystyroldämmung.

Das Risiko eines mikrobiellen Befalls wird vom Institut daher als wesentlich geringer eingestuft als bei anderen Putzoberflächen von Wärmedämmverbundsystemen.

Die Analyse führte das Fraunhofer Instituts im Feldversuch bei WDVS "Gutex Thermowall" durch. Weitere Informationen zu WDVS von Gutex erhalten Sie unter www.gutex.de

zuletzt editiert am 09. April 2021
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