Am 17. und 18. April zeigt die Internationale Passivhaustagung in Leipzig, wie zertifizierte Passivhauskomponenten beim Neubau und bei der Sanierung von Altbauten zur Energieeinsparung beitragen können.
Mehr als hundert Referenten aus aller Welt berichten über Beispiele und Lösungsansätze: für Bausysteme, Komfortlüftungen oder Fenster im Kontext von Neubau und Sanierung. Die begleitende Fach-Ausstellung präsentiert aktuell am Markt erhältliche Produkte.
Die Wirtschaftlichkeit des Passivhaus-Standards wird ein Schwerpunkt der seit 1997 stattfindenden Veranstaltung sein. Zertifizierte Passivhaus-Komponenten tragen laut Dr. Wolfgang Feist, dem Leiter des Passivhaus Instituts dazu bei, bei Neubauten und Sanierungen Geld zu sparen. Weil sie gewährleisteten, dass die gewünschte Energieeffizienz eines Gebäudes auch zuverlässig erreicht würde, böten sie Architekten und Planern eine hohe Sicherheit, sagt Feist.
Einen weiteren Fokus legt Veranstaltung auf die Herausforderungen in verschiedenen Klimazonen oder bei besonderen Gebäudenutzungen.
Mitveranstalter der Passivhaustagung ist im Jahr 2015 die Stadt Leipzig, die Architektenkammer Sachsen und die Universität Innsbruck. Schirmherr ist der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel. Ein Teil der Vorträge ist zudem eingebettet in die von der EU geförderten Projekte EuroPHit (energetische Sanierungen in Einzelschritten) und PassREg (Passivhaus-Regionen mit erneuerbaren Energien). Ergänzt wird das Programm der Tagung durch eine Reihe von Workshops und Exkursionen.
Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie unter: www.passivhaustagung.de
