Cornelia Lutz
Cornelia Lutz ist die Projektleiterin von ZUKUNFT HANDWERK bei der GHM. (Quelle: GHM)

Bauwerkserhaltung 2024-02-01T07:30:00Z ZUKUNFT HANDWERK: „Wir präsentieren Lösungen“

Vom 28. Februar bis 1. März trifft sich das Handwerk zum zweiten Mal im ICM in München zum Kongress ZUKUNFT HANDWERK, um sich über die Zukunft des Handwerks auszutauschen und Lösungen für aktuelle Herausforderungen zu finden. B+B Bauen im Bestand hat mit Cornelia Lutz vom Veranstalter GHM gesprochen. Sie ist die Projektleiterin von ZUKUNFT HANDWERK.

B+B Bauen im Bestand: Frau Lutz, warum braucht es ein gewerkeübergreifendes Format wie ZUKUNFT HANDWERK? 

Cornelia Lutz: Wir als Veranstalter von ZUKUNFT HANDWERK sind überzeugt, dass die Zukunft des Handwerks in der Zusammenarbeit und dem Austausch zwischen verschiedenen Gewerken liegt. 

Handwerksbetriebe stehen beispielsweise vor ähnlichen Herausforderungen, unabhängig von ihrem spezifischen Handwerk. Ein gewerkeübergreifendes Format ermöglicht es, vielfältige Perspektiven und Lösungsansätze zu präsentieren. Mit dem Kongress ZUKUNFT HANDWERK möchten wir diese Plattform für den interdisziplinären Austausch bieten und die Vernetzung der Handwerkerinnen und Handwerkern sowie einen ganzheitlichen Blick auf die Zukunft der Branche fördern. 

B+B: Was ist bei der zweiten Auflage von ZUKUNFT HANDWERK 2024 anders und warum? 

Lutz: Die zweite Auflage des Kongresses zeichnet sich durch ein erweitertes Programm aus, das gezielt auf die aktuellen Herausforderungen der Branche eingeht. 

Bei ZUKUNFT HANDWERK 2024 richten wir den Fokus auf praxisnahe Einblicke durch die Integration modernster Technologien. Wir präsentieren Lösungen, die beispielsweise die Betriebsführung effizienter gestalten und dabei unterstützen, Fachkräfte zu gewinnen, Auszubildende zu rekrutieren und Arbeitsplätze zu besetzen – eine der derzeit größten Herausforderungen für Handwerksbetriebe in Deutschland. 

In neuen, praxisorientierten Workshops im kleinen Kreis tauschen sich Handwerkerinnen und Handwerker aus und nehmen wertvolle Tipps mit nach Hause. Ein Innovationsparcours, der Künstliche Intelligenz, Co-Robotik und 3D-Druck einschließt, macht ZUKUNFT HANDWERK 2024 zu einem Erlebnis, das man nicht nur hören, sondern auch anfassen und ausprobieren kann. 

Wir sind stets im engen Austausch mit der Branche und haben die Wünsche und das Feedback inhaltlich und strukturell umgesetzt. Dazu zählen zum Beispiel mehr praxisnahe Angebote sowie mehr Pausen im Programm, die Raum für ausgiebiges Netzwerken und den Austausch vor Ort bieten.  Der Dialog mit unseren Gästen auf der Bühne ist uns zudem besonders wichtig: Podiumsdiskussionen werden stets von einer Q&A Runde begleitet, in der das Publikum aktiv Fragen stellen kann. 

ZUKUNFT HANDWERK entwickelt sich kontinuierlich weiter, um die Bedürfnisse der Handwerkerinnen und Handwerker bestmöglich zu adressieren und gemeinsam die Zukunft der Branche aktiv zu gestalten. Wir laden Sie ein, Teil dieses praxisnahen und zukunftsorientierten Erlebnisses zu werden! 

B+B: Ist „Künstliche Intelligenz im Handwerk“ ein Thema? Wenn ja, wie setzen Sie das um? 

Lutz: Absolut, Künstliche Intelligenz ist ein zentrales Thema bei ZUKUNFT HANDWERK 2024. In speziellen Sessions zeigen wir praxisnahe Anwendungen von KI im Handwerk. Unser Innovationsparcours in Zusammenarbeit mit dem Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk präsentiert beispielsweise einen Malerroboter, der durch die Integration von KI eine herausragende Genauigkeit erzielt. Co-Roboter, die effizient, sicher und einfach in der Anwendung sind, werden ebenfalls vorgestellt. 

Unsere Besucher haben die Gelegenheit, KI-basierte Technologien selbst zu erleben, sei es durch Live-Demonstrationen, interaktive Sessions oder den täglichen Hackathon. Wir möchten die Integration von Künstlicher Intelligenz im Handwerk greifbar machen und den Handwerksbetrieben konkrete Impulse für die Anwendung im Arbeitsalltag geben. Gleichzeitig ist es uns beim Thema KI ein besonderes Anliegen die Individualität und Sorgfalt der Handwerksarbeit wertzuschätzen und sehen KI vor allem als eine unterstützende Technologie an. Denn wie wir alle wissen, kann künstliche Intelligenz keine Baustellen fertigstellen. Die Erfahrung und die handwerklichen Fähigkeiten von Handwerkerinnen und Handwerkern sind unersetzbar. 

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zuletzt editiert am 01. Februar 2024
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