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Mit EnerCalC 2013 lassen sich Kraft-Wärme-Kopplung und Solarthermie in die Bilanz einbeziehen. (Abb.:www.enob.info)

Gebäude + Energie 2013-03-18T00:00:00Z Null- und Plusenergiegebäude bilanzieren

Seit Dezember 2012 ist EnerCalC 2013, ein Excel-basiertes Werkzeug zur vereinfachten Energiebedarfsberechnung von Nichtwohngebäuden, verfügbar. Mit der neuen Version können jetzt auch Kraft-Wärme-Kopplung und Solarthermie in die Bilanz einbezogen werden.

EnerCalC berechnet den Energiebedarf für Mehrzonengebäude in Anlehnung an die DIN V 18599, im Unterschied zum streng normbasierten Verfahren ist der Eingabeaufwand jedoch relativ gering und die Berechnung erfolgt fast auf Knopfdruck. Dies liegt an dem wissenschaftlich Näherungsverfahren, das von Dr. Markus Lichtmeß im Rahmen seiner Dissertation an der Bergischen Universität Wuppertal eigens entwickelt wurde. "EnerCalC 2013 eignet sich, um Gebäude bereits in den frühen Planungsphasen energetisch zu charakterisieren," betont Karsten Voss, Professor für Bauphysik und Technische Gebäudeausrüstung an der Bergischen Universität Wuppertal. Die Software ist im Kontext der Forschung zum energieoptimierten Bauen (EnOB) entstanden, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert wird.

"In der neuesten Version wird die Energiebedarfsberechnung ergänzt durch eine übersichtliche Gesamtbilanzierung von Energiebedarf und Eigenerzeugung", sagt Markus Lichtmeß. Die Bilanzierung erfolgt sowohl in den Größen Endenergie und Primärenergie als auch in Form von äquivalenten Klimagasemissionen. Zur Detaillierung stehen unterschiedliche Bilanzierungsverfahren zur Verfügung, die auch eine Betrachtung auf Monatsebene erlauben. Weiterhin unterstützt EnerCalC 2013 jetzt Versorgungskonzepte mit Kraft-Wärme-Kopplung und Solarthermie. Hierzu wurden spezielle Näherungsverfahren entwickelt, die eine schnelle Berechnung und die konsistente Bilanzierung ermöglichen. Verbesserte Erläuterungen erleichtern zudem die Bedienung.

EnerCalC 2013 ist kostenfrei bestellbar über die Website der Forschungsinitiative EnOB Energieoptimiertes Bauen: www.enob.info/?id=EnerCalC . Außerdem gibt es dort eine Kurzanleitung sowie Beispielrechnungen für Null und Plusenergiegebäude.

Nutzer von EnerCalC erhalten das "große Update" auf die 2013er-Version auch über die Update-Funktion auf der Startseite ihrer EnerCalC-Version.

zuletzt editiert am 09. April 2021
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