Das neue Format der DCONex mit einem internationalen Fachkongress als Denkfabrik der Branche und einer begleitenden Ausstellung mit konkreten technischen Lösungen und Best Practise-Beispielen für die Anwender sowie der Einbezug von Wissenschaft und Forschung hat sich bewährt. Es wurde von den mehr als 200 Teilnehmern am 1. und 2. Februar 2017 in Essen gut angenommen. Der Kongress und die Fachausstellung mit rund 30 Ausstellern sind räumlich intensiv verzahnt worden.
Der vom Messeveranstalter AFAG organisierte und vom Gesamtverband Schadstoffsanierung GVSS als fachlicher Träger begleitete DCONex-Fachkongress steht für eine enge Vernetzung von Forschung, Wissenschaft und Politik mit Spezialisten und Anwendern. Sie nutzten die Möglichkeit, sich auf dem aktuellen Stand der Schadstoffsanierung zu bringen beziehungsweise zu bleiben. Wichtige Themen waren zum Beispiel polychlorierten Biphenylen (PCB). Mittlerweile ist bekannt, dass PCB über Nahrungskette aufgenommen werden. Mögliche Quelle sind dabei offene Anwendungen in Gebäuden wie Fugenmassen und Farbanstriche. Ein weiteres Dauerbrenner-Thema, das nicht fehlen durfte, ist Asbest. Hier wurden neue Erkenntnisse und Testreihen zum Freisetzen von Asbest bei handwerklichen Tätigkeiten vorgestellt.
Aufgrund der Aktualität und der Brisanz der Thematik wird der Fachkongress im nächsten Jahr um neue Themenschwerpunkte und Aspekte erweitert. Darüber hinaus werden neue Zielgruppen einbezogen.

Der nächste DCONex-Fachkongress mit begleitender Ausstellung findet von 16. bis 18. Januar 2018 in Essen statt. Weitere Informationen gibt es unter www.dconex.de und in der März-Ausgabe von B+B BAUEN IM BESTAND.
