Am 8. November hat das Informations-Zentrum Beton (IZB) den diesjährigen Architekturpreis Beton verliehen. Maßgebliches Kriterium für die Auszeichnung war neben der architektonischen Qualität auch der nachhaltige Einsatz von Beton.
Ausgezeichnet wurden das Gymnasium Neustadt an der Waldnaab von Brückner & Brückner Architekten, „concrete lightweight ceiling“ der Eigner Bauunternehmung und Lattke Architekten, „Telegraph“ von &Mica sowie der Kornversuchsspeicher von AFF Architekten. Alle vier Projekte zeigen nach Ansicht der Jury, wie sich beide Aspekte – architektonischen Qualität und nachhaltiger Einsatz – vereinen lassen. Darüber hinaus sprach die Jury vier weiteren Projekten eine Anerkennung aus: das 6x60 Haus von Alexander Tochtermann und Philipp Wündrich, der Ausbau der Trinitatiskirchruine in Dresden zum Jugendzentrum von Code Unique, das Rathaus Korbach der ARGE agn heimspielarchitekten sowie das Sportzentrum Schulcampus Überlingen von Wulf Architekten. Details zu den einzelnen Projekten finden Sie auf der Website des Betonpreises .

Mehr als 70 Gäste feierten am 8. November die hohe Qualität und große Bandbreite des Betonbaus in Deutschland. Die siebenköpfige, interdisziplinär besetzte Jury des Architekturpreises beglückwünschte die Preisträger und würdigte in Festrede und Laudationen die Projekte. „Das Bauen mit Beton wird sich ändern müssen, um die Transformation des Gebäudesektors hin zur Klimaneutralität zu schaffen“, sagte IZB-Geschäftsführer und Jury-Mitglied Ulrich Nolting. „Die eingereichten und insbesondere die nun ausgezeichneten Projekte verdeutlichen, wie in der Architektur bereits neue, umweltschonende und nachhaltige Wege beim Einsatz von Beton gegangen werden.“ So reiche das Spektrum von der Sanierung über das Weiterbauen bestehender Substanz bis hin zu materialsparendem 3D-Druck.
Das Buch zum Architekturpreis Beton
Ab sofort ist auch das begleitende Buch zum Architekturpreis Beton 2023 beim Callwey Verlag im Handel erhältlich – mit Textbeiträgen von Autor Oliver Herwig, dem Präsidenten des Vereins Deutscher Zementwerke (VDZ) Christian Knell, der Präsidentin des BDA Susanne Wartzeck sowie der Präsidentin der Bundesarchitektenkammer Andrea Gebhard.
Auf mehr als 180 Seiten dokumentiert die Publikation detailliert die ausgezeichneten Gebäude. Ausführliche Projektporträts beschreiben, wie der Einsatz und die Verarbeitung des weltweit meistgenutzten Baustoffs Beton hier neu gedacht wurden. Interviews und Kurzporträts der Architekturbüros und Bauherren geben Einblicke in die Arbeits- und Herangehensweise der Projektbeteiligten. Insgesamt 300 Bilder, Pläne und Grundrisse illustrieren das Konzept und die Umsetzung der prämierten Projekte sowie jene in der engeren Wahl. Weitere Informationen zum Buch >>>