Zwei Handwerker installieren eine große Schiebetür in einem Wohnhaus.
Leichtglas senkt den Energie- und Materialverbrauch und ist damit nicht nur umweltfreundlicher als die standardmäßige Dreifach-Verglasung, es schont auch die Körperkraft und somit die Gesundheit der Monteure beim Fenstereinbau. (Quelle: Kneer-Südfenster)

Gebäude + Energie 2025-01-16T07:00:00Z Nachhaltig durch Leichtglas

Kneer-Südfenster bietet zwei neue Fenstersysteme mit Leichtglas an: das Kunststoff-Fenster „KF 700“ und das Aluminium-Kunststoff-Fenster „AKF 700“. Durch ihr geringeres Gewicht erleichtern die neuen Modelle Handwerkern nicht nur das Handling, sie sind auch nachhaltiger als herkömmliche Fenster.

Für die meisten seiner Modellreihen verwendet Kneer-Südfenster die konventionelle Dreifach-Isolierverglasung aus drei Scheiben mit jeweils vier Millimetern (4-4-4). Bei der Modellreihe 700 wird eine leichte Dreifachverglasung aus einem Scheibenverbund von 4-2-3 Millimetern verwendet, die trotzdem die DIN EN 1279:2018-10 erfüllt.  

Durch den geringeren Materialverbrauch reduziert sich das Glasgewicht um ein Viertel, mit dem ebenfalls angebotenen Isolierglasaufbau von 3-2-3 Millimetern sogar um ein Drittel. Das führt zu niedrigeren CO2-Emissionen beim Transport, weil mehr Elemente bis zum zulässigen Gesamtgewicht auf ein Fahrzeug geladen werden können und sich dadurch Fahrten einsparen lassen. Beim Be- und Entladen sowie bei der Montage werden die Mitarbeiter durch das geringere Gewicht deutlich entlastet, wodurch sich auch die Einbauzeiten verkürzen lassen.  

Leichtglas hat weitere Vorteile: Seine Entwicklung ist vor allem eine Antwort auf den Trend zu großformatigen Fenstern, wie sie überall im Neubau, aber auch in der Gebäudesanierung zum Einsatz kommen. Es ist stärker verformbar als Normalglas und kann Lasten besser aufnehmen. Die statische Belastbarkeit eines Fensters und auch seine Windwiderstandsfähigkeit lässt sich also durch Leichtglas optimieren.  

Beste Glaskennwerte und kaum Wartungsaufwand 

Gegenüber der standardmäßigen Dreifach-Verglasung müssen keine Abstriche beim Wärmeschutz in Kauf genommen werden. Nach Angaben des Herstellers fällt der Ug-Wert sogar geringfügig besser aus. Gleiches gelte für die Schalldämmung. Durch den Aufbau mit unterschiedlich starken Glasscheiben verbessere sich das Schalldämmverhalten gegenüber der konventionellen Dreifach-Verglasung. 

Darüber hinaus schont Leichtglas aufgrund des geringeren Scheibengewichts die Beschläge. Fenster und Hebe-Schiebe-Türen lassen sich auf Dauer leichter öffnen und schließen. Nutzer profitieren also von einer hohen Bedienfreundlichkeit und Funktionszuverlässigkeit, die das Nachjustieren einspart und sich letztlich mit einer verlängerten Lebensdauer der Beschläge bezahlt macht.  

Positive Effekte beim Lichteinfall 

Wegen der geringeren Masse ist leichtes Drei-Scheiben-Isolierglas lichtdurchlässiger (TL-Wert) als eine gleichwertige Standardverglasung. Dass ist der Grund, warum sich auch der Energiedurchlassgrad (g-Wert) verbessert und in Folge höhere solare Einträge erzielt werden können.  

Die schlanken Rahmenprofile beim Kunststoff-Fenster KF 700 und beim Aluminium-Kunststoff-Fenster AKF 700 von Kneer-Südfenster tragen zusätzlich zur höheren Tageslichtausbeute bei: Sie bestehen aus einem neuartigen Faserverbund-Werkstoff mit Rezyklatanteil und einer integrierten LowE-Folie aus Aluminium. Dadurch ist es bei der Fensterherstellung möglich, auf herkömmliche Stahleinlagen weitgehend zu verzichten. Weitere Informationen >>>

zuletzt editiert am 16. Januar 2025
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