KKS MC-Bauchemie
Die Beschichtung wird beim Kathodischen Korrosionsschutz mit der Systemlösung „MC-KKS/B“ mittels einer Platte mit der Bewehrung verbunden. (Abb.: MC-Bauchemie, Bottrop)

Betoninstandsetzung 2014-04-16T00:00:00Z Mit Beschichtung vor Chloriden schützen

Die MC-Bauchemie und die Grillo-Werke AG haben eine weltweit patentierte Systemlösung für Kathodischen Korrosionsschutz (KKS) entwickelt: „MC-KKS/B“. Das System ermöglicht eine weitgehend zerstörungsfreie Instandsetzung von Betonbauteilen, da es größtenteils auf die Betonoberfläche aufgebracht wird.

Die Systemlösung setzt das unedle Metall Zink als Opferanode ein, die schädliche Chloridionen von der Bewehrung abtransportiert und eine chemische Reaktion mit ihnen eingeht. Dadurch werden diese gebunden und können die Bewehrung nicht mehr angreifen.

Das Metall wird durch thermisches Lichtbogenspritzen mit etwa 250 Mikrometern Schichtdicke auf den Beton aufgebracht. Die Applikation erfolgt bei Wand- und Deckenflächen von Hand, kann aber auf Bodenflächen auch mit einer automatisierten Beschichtungseinheit durchgeführt werden. Mittels einer Kontaktplatte wird die Metallbeschichtung partiell mit der Bewehrung verbunden. Abschließend wird ein organisches Deckschichtsystem auf die Zinkschicht aufgebracht. Dieses sorgt für die mechanische Widerstandsfähigkeit und schützt vor dem weiteren Eindringen von Chloriden sowie Feuchtigkeit. Der elektrische Stromkreis zwischen Zinkschicht und Bewehrungsstahl wird durch das Betonporenwasser, das als Elektrolyt dient, geschlossen.

www.mc-bauchemie.de

zuletzt editiert am 09. April 2021
Newsletter