Zur Verspachtelung von massiven Gips-Wandbauplatten ist ein neues Merkblatt erschienen. Neben einer klaren Beschreibung der Qualitätsstufen sind in der Broschüre auch Hinweise für die Planung, Ausschreibung, Ausführung und Bauleitung von Projekten zu finden.
Gipsbauplatten sind der Standard für nichttragende, innere Trennwände. Der homogene, monolithische Aufbau der Wände, die Leichtigkeit, Schlankheit und bauphysikalische Leistungsfähigkeit der Konstruktionen und die glatten Oberflächen von Gips-Wandbauplatten, die ohne zusätzlichen Putz auskommen, überzeugen Planer und Bauherren.
Grundsätzlich ist bei allen Bauweisen die Qualität von Oberflächen ein häufiges Diskussionsthema zwischen ausführenden Unternehmen, Planern und Bauherren. Dies gilt auch und gerade für Trockenbauwände. Ausschreibungen sind oft unklar formuliert oder fehlerhaft. Die Erwartungshaltungen auf Auftraggeberseite und die mögliche Ausführungsqualität weichen manchmal voneinander ab.
Hier schafft das neue Merkblatt „Verspachtelung von Gips-Wandbauplatten, Oberflächengüte Q1 bis Q4“ Klarheit. Es beschreibt die vier unterschiedlichen Qualitätsstufen und gibt umfangreiche Hinweise zu Ausschreibung und Ausführung.
Das Merkblatt wurde gemeinsam von den vier Fachverbänden erarbeitet, die alle Facetten des Bauens mit Gips-Wandbauplatten repräsentieren: dem Bundesverband der Gipsindustrie, dem Bundesverband Ausbau und Fassade, dem Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz und dem Fachverband der Stuckateure für Ausbau und Fassade. Weitere Informationen und kostenfreier Download >>>
