Heidelberg Materials hat sich verpflichtet, bis 2030 50 Prozent seines Umsatzes mit nachhaltigen Produkten zu erzielen. (Quelle: Aleksej Keksel)

Betoninstandsetzung

23. November 2022 | Teilen auf:

Mehr Rezyklate im Frischbeton

Das Concrete Sustainability Council (CSC) hat elf Werke von Heidelberger Beton mit dem neuen R-Modul Version 2.1 zertifiziert. Damit schafft die Transportbetonsparte von Heidelberg-Cement mehr Transparenz bei der Betonherstellung und verbessert ihre CO2-Bilanz.

Mit der CSC-Zertifizierung wird die steigende Nachfrage der Kunden nach nachhaltig hergestelltem Beton erfüllt. Das neue R-Modul Version 2.1 bildet nun auch die Nachfrage nach Beton mit vermehrt rezyklierter Gesteinskörnungen ab. Die CSC-Zertifizierung ist von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) für die Bewertung nachhaltiger Gebäude anerkannt. 

Das neue R-Modul-Version 2.1 wurde um ein „Sterne“-System erweitert, das den maximalen Einsatz von Rezyklaten im Frischbeton belohnt. Alle ausgezeichneten Heidelberger Beton-Werke wurden mit drei Sternen zertifiziert. Dies bedeutet, dass die Standorte in der Lage sind, Beton mit einem Mindestanteil von 40 Prozent rezykliertem Material liefern zu können. Es handelt sich um die Betonwerke Marzahn, Dettingen, Ingelheim, Aschaffenburg, Fürth, Recklinghausen, Stuttgart-Neckarhafen, Waghäusel, Alzenau, Hainburg und Karlsruhe.

„Mit dem Ziel, das CSC R-Modul Version 2.1 zu erhalten, möchte Heidelberger Beton die Kreislaufwirtschaft fördern, einschließlich der Verwendung von rezyklierten Gesteinskörnungen im Frischbeton“, so Dr. Frank Huber, Geschäftsführer von Heidelberger Beton. „Die jüngste R-Modul-Zertifizierung von elf unserer Betonwerke unterstützt unsere Kunden bei der Planung und Realisierung nachhaltiger Gebäude.“ Heidelberg Materials hat sich verpflichtet, bis 2030 50 Prozent seines Umsatzes mit nachhaltigen Produkten zu erzielen. Weitere Informationen >>>

zuletzt editiert am 24.11.2022