Der „Poroton Mauerwerkskongress“ geht in die dritte Runde: Am 2. März findet die eintägige Veranstaltung in München-Unterschleißheim und am 18. März in Ulm statt. Dabei stehen auch Themen zur Mauerwerksinstandsetzung auf dem Programm.
Planer, Ingenieure, Unternehmer, Händler, Energieberater und Behördenvertreter aus ganz Süddeutschland sind eingeladen, sich bei Vorträgen zur Praxis des Mauerwerksbaus und weiteren Branchenrelevanten Themen auf dem Laufenden zu halten.
Die Veranstaltung ist in zwei Foren gegliedert, bei denen parallel verschiedene Vorträge angeboten werden. In München wird sie zudem von einer Fachausstellung begleitet.
Innovationen sind Auftaktthemen der Veranstaltungen
Der Auftakt der Mauerwerkskongresse in München und Ulm wird Zukunftsforscher Jens Hansen , erläutern, wie einige Innovationen ganze Märkte verändern können, indem sie Produkte, Dienstleistungen oder auch Märkte verdrängen. Dabei weist er auf anstehende Veränderungen hin und zeigt auf, wie man sie frühzeitig erkennen und nutzen kann.
Mauerwerksbau in der Praxis
Der erste Fachvortrag gilt traditionell dem Mauerwerksbau und seinen aktuellen Themen. In diesem Jahr widmet sich diesen Professor Dr.-Ing. Carl-Alexander Graubner von der TU Darmstadt und erlaubt einen detaillierten Einblick auf alle Neuerungen.
Welche Änderungen die EnEV 2014 für den Neu- und Altbau mit sich bringt, wird Dipl.-Ing. Architekt Stefan Horschler vom Büro für Bauphysik in Hannover erläutern.
Nach der Mittagspause geht es in den Veranstaltungsforen parallel weiter: In Forum 1 erläutert Professor Dr.-Ing. Detleff Schermer von der OTH Regensburg, wie sichere Konstruktionen im Mauerwerksbau nach Eurocode 6 zu bewerkstelligen sind. Zeitgleich durchleuchtet Rechtsanwalt Justus Kampp von Hiddemann Kleine-Cosack Rechtsanwälte aus Freiburg die allgemeinen Regeln der Technik im Lichte der BGH-Rechtsprechung.
Dr.-Ing. Andreas Meier, von Müller-BBM Planegg, informiert über den Stand der Normung bezüglich des erhöhten Schallschutzes im Wohnungsbau. Zudem gibt er Hinweise, wie dieser in der Planung sicher umgesetzt werden kann. Zur selben Zeit spricht Dipl.-Ing. Architekt Matthias Zöller vom Aachener Institut für Bauschadensforschung (AIBau) über die erfolgreiche Abdichtung und einen sicheren Feuchteschutz von Sockelbereichen.
Zum Abschluss wirft Professor Dr.-Ing. Gerhard Hausladen, Ingenieurbüro Hausladen aus Kirchheim bei München, die Frage auf, wie viel Haustechnik sinnvoll ist.
Der Kongress wird veranstaltet von Schlagmann Poroton. In den beiden letzten Jahren fand er unter dem Namen „Bayerischer Mauerwerkstag+ Statikertag“ statt.
Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie unter: www.schlagmann.de
