Historische Mauerwerke stellen mit der Planung beauftragte Architekten und Ingenieure vor komplexe Problemstellungen. Am 13. Dezember 2016 gibt das Seminar „Mauerwerksinstandsetzung nach WTA“ in Fulda entscheidende Hinweise zur ihrer Instandsetzung auf Basis der WTA-Merkblätter.
Aufgrund der Komplexität der erforderlichen Sanierungsmaßnahmen und dem vielfachen Ineinandergreifen der einzelnen Instandsetzungsschritte sind bei der Mauerwerksinstandsetzung kompetente Fachleute gefragt, die insbesondere über Kenntnisse in den Bereichen typische Schadensbilder, Analytik und Diagnostik, horizontale und vertikale Abdichtungen innen wie außen und flankierende Maßnahmen wie Trocknungsverfahren, geeignete Beschichtungssysteme und so weiter verfügen. Darüber hinaus ist die Erarbeitung von Abdichtungskonzepten auf der Basis einer fundierten Abdichtungsplanung unerlässlich.
Im Rahmen des Seminars „Mauerwerksinstandsetzung nach WTA“ der Probstei Johannesberg erhalten die Teilnehmer/innen einen Überblick über den aktuellen Stand der Wissenschaft und Technik und den allgemein anerkannten Regeln der Technik zur Mauerwerksinstandsetzung auf Basis dieser WTA-Merkblätter. Weiterhin werden technische, materialspezifische, chemische und bauphysikalische Mindestanforderungen und Grenzwerte für den jeweiligen Anwendungsfall und die Vorgehensweise zur instandsetzungsgerechten Auswahl möglicher Baustoffe, Konstruktionen und Varianten vorgestellt.
Anhand realisierter Projekte gibt das Seminar exemplarisch planerische und praktische Ausführungshinweise, die die richtige Verarbeitungsweise berücksichtigen und somit einen Beitrag zur Dauerhaftigkeit eines instand gesetzten Mauerwerks leisten.
Hier finden Sie alle Informationen zum Seminar „ Mauerwerksinstandsetzung nach WTA “.
