Roadmap Kunststoffe Innonet
Mit Beteiligten aus Verbänden, kleinen und mittelständischen Unternehmen wurden Konzepte entwickelt, mit denen man Kunststoffe länger in der Wertschöpfungskette halten kann. (Abb.: fischer)

Bauwerkserhaltung 2016-12-16T00:00:00Z Kunststoff lebe länger!

Die Produktion und Verarbeitung von Kunststoff – etwa für den Einsatz in der Baubranche – trägt noch immer maßgeblich zur Belastung der Umwelt bei. Am 13. Dezember 2016 haben Entscheider von kleinen und mittelständischen Betrieben sowie Verbänden aus dem gesamten Bundesgebiet Lösungsstrategien für nachhaltigere Prozesse im Lebenszyklus von Kunststoffen entwickelt.

Gastgeber der „Roadmapping-Konferenz“ des Branchennetzwerks INNONET war die Unternehmensgruppe fischer.

Die 32 Teilnehmer der Konferenz erarbeiteten eine Roadmap zum Thema „Recycling von Kunststoffen“. Im Zentrum der Ergebnisse steht die Erarbeitung von Eco-Design Richtlinien, die sortenreine, spezifizierte Stoffströme bei der Wiederverwertung sicherstellen sollen. Durch Recycling kann der Werkstoff länger und damit ökonomischer und ökologischer in der Wertschöpfungskette gehalten werden.

Ziel der Roadmap ist es, die Bereiche Verpackung, Bauwesen, Mobilität, Elektro/Elektronik, Healthcare und Entsorger sowie Hersteller von Kunststoff-Grundstoffen, Entscheider aus zugehörigen Verbänden und Politik sowie führende Wissenschaftler mit den Akteuren der Kunststoffverarbeitung zusammenzubringen und einen nachhaltigeren Umgang mit Ressourcen zu erreichen.

Eingeladen zu dem Branchentreff hatte das erst wenige Tage zuvor gegründete Plastics InnoCentre, eine Einrichtung des Netzwerkes INNONET Kunststoff, das sich als Plattform und Verbindungsglied von Unternehmen der Kunststoffbranche aus Baden-Württemberg versteht. Die Unternehmensgruppe fischer ist einer von inzwischen über 80 INNONET-Partnern.

zuletzt editiert am 09. April 2021
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