Die KfW Bankengruppe hat zum 13. Mal den jährlich ausgeschriebenen „KfW-Award Bauen und Wohnen“ in Berlin verliehen. Prämiert wurden nicht nur Neubau-Objekte: Auf den ersten Platz schaffte es das in eine alte Scheune integrierte Wohnhaus einer Familie in Frankenthal. Auch der dritte und vierte Platz gingen an sanierte und umgebaute Häuser.
Gesucht waren Bauherren, die in den letzten fünf Jahren ein Haus besonders intelligent gebaut oder modernisiert haben. Die zehn Preisträger wurden von einer Jury um Prof. Hans Kollhoff, Architekt in Zürich/Berlin, mit einem Preisgeld von insgesamt 30.000 EUR ausgezeichnet. Von den zehn Preisträgern haben vier einen Neubau errichtet, drei bestehende landwirtschaftliche oder gewerbliche Gebäude zu Wohnzwecken umgewidmet und drei bereits vorhandene Wohngebäude grundlegend modernisiert.
Der erste Platz(dotiert mit 10.000 EUR):
Anja Klinger und Holm Sommer bauten einen Neubau in eine historische Scheune in Frankentha l (Sachsen). Das Haus füllt die Scheune jedoch nicht komplett aus: Sie bietet weiterhin Platz für Geräte, Spielfläche für die Kinder und eine Raumreserve, sollte die Familie anbauen wollen.
Der dritte Platz (dotiert mit 4.000 Euro):

In Parsdorf (Bayern) baute Michael Fochler die stillgelegte Autowerkstatt seines Urgroßvaters in ein Familiendomizil um und bewahrte sowohl die typischen Tor- und Fensterformen als auch viele Überbleibsel der früheren Arbeitswelt.
Der vierte Platz (dotiert mit 3.000 Euro):
Mit dem Umbau eines einstigen Straßenbahn-Trafohauses schufen sich Katja und Manfred John ein barrierefreies Wohnhaus im Dorfkern.
Weitere Preise im Sinne einer lobenden Anerkennung (dotiert mit jeweils 1.000Euro) wurden vergeben an:
Dirk und Monika Stefen für die Energetische Sanierung eines Fachwerkhauses in Bretten-Ruit (Baden-Württemberg).
An die Bauherren Margarete Alber, Georg Beck und Rosa Maute für die grundlegende Modernisierung eines Hauses mit nun fünfundzwanzig Wohnungen im Herzen von Karlsruhe.

Andrea Anglhuber für den denkmalgerechten Umbau zweier Bauruinen am Marktplatz in Kraiburg (Bayern) zu fünf Wohnungen, einer Eisdiele, einem Architekturbüro und einem Gästezimmer aus.
Daniel und Tina Seiberts, die einen Gewerbebau aus der Nachkriegszeit in einem Stuttgarter Hinterhof in zwei stilvolle Wohnungen umgebaut hatten, die flexibel zusammengelegt und auch wieder geteilt werden können.
Zu der Fachjury unter dem Vorsitz von Prof. Hans Kollhoff gehörten Stadtentwickler und Energieexperten, Architekten sowie Vertreter aus der Bau- und Wohnwirtschaft, Medien und der KfW an. Die KfW fördert im Auftrag des Bundes Innovationen privater Bauherren zur Verbesserung der Energieeffizienz und zum Abbau von Barrieren in Wohngebäuden. Medienpartner des KfW-Awards 2015 sind der Nachrichtensender "n-tv" und die Tageszeitung "Die Welt".
Weitere Preisträger und Informationen zur Preisverleihung finden Sie auf der Seite der KfW.