In die Kanäle wird das erhitzte Spezialparaffin gegen kapillar aufsteigende Feuchte injiziert.
In die Kanäle wird das erhitzte Spezialparaffin gegen kapillar aufsteigende Feuchte injiziert. (Quelle: Isotec GmbH)

Bauwerksabdichtung 2023-06-15T05:36:13.996Z Keller wieder nutzbar

Am Rande der Rintelner Altstadt wurde in einem Dreifamilienhaus aus dem Jahr 1930 mit 310 Quadratmeter Wohnfläche mussten die Feuchteprobleme im kaum noch nutzbaren Keller von einem Fachunternehmen gelöst werden. Eine Kombination aus Horizontalsperre und Innenabdichtung machte die Räume wieder nutzbar.

Schon bei der ersten Besichtigung ihres Traumhauses war Ramona Requardt und ihrem Mann Stefan der Sanierungsbedarf im Keller aufgefallen: Muffiger Geruch, abplatzender Putz und abblätternde Farbe waren eindeutige Hinweise auf Feuchteschäden. Dennoch entschlossen sich die beiden das Haus 2021 zu kaufen und die Sanierung in Angriff zu nehmen. Ein Fachbetrieb für die Sanierung von Feuchteschäden musste ran. Sie holten drei Kostenvoranschläge ein und entschieden sich schließlich für den Isotec-Fachbetrieb Dohme aus Hannover.

Die Vor-Ort-Analyse von Christian Thomas von Dohme ergab: „Feuchtigkeit dringt sowohl kapillar von unten als auch seitlich aus dem Erdreich in das Mauerwerk ein. Grund hierfür ist sowohl eine defekte Horizontal- als auch Vertikalabdichtung.“ Das Sanierungskonzept von Isotec sah deshalb vor, in die Kelleraußenwände auf Geländeniveau eine Horizontalsperre mit Spezialparaffin einzubringen, um das Erdgeschoss des Hauses, wo der Sockelbereich bereits Feuchteschäden erkennen ließ, vor kapillar aufsteigender Feuchte zu schützen. Die sowohl aus dem Boden als auch seitlich aus dem Erdreich eindringende Feuchtigkeit sollte auf Kellerebene durch eine Innenabdichtung ferngehalten werden.

Horizontalsperre mit Spezialparaffin

Die Sanierung der Feuchteschäden begann an den straßenseitigen Außenwänden des in Hanglage gebauten Hauses. Für die Horizontalsperre mit Spezialparaffin wurden Bohrlochinjektionskanäle in einem Abstand von 10 bis 12 Zentimetern hergestellt und Spezialheizstäbe eingeführt, um das Mauerwerk im Injektionsbereich auszutrocknen. Im Anschluss injizierte das Isotec-Team das erhitzte Spezialparaffin. Mit dem Abkühlen der Wände erstarrt dieses im Mauerwerk und bildet eine circa 15 Zentimeter dicke Sperrschicht. Sie verhindert dauerhaft das Aufsteigen kapillarer Feuchtigkeit im Mauerwerk des Gebäudes.

Im ersten Schritt der WTA-zertifizierten Innenabdichtung bereitete das Team die Kelleraußenwand innenseitig mechanisch vor, um eine tragfähige Oberfläche für die eigentliche Abdichtung zu erzielen. Auch der Wand-Sohlen-Anschluss, der Übergangbereich zwischen Kellerbodenplatte und Außenwänden, wurde einbezogen, um eine nahtlose Innenabdichtung zu gewährleisten. Danach brachte das Team eine Kontaktspachtelung, einen speziellen Dichtputz, die Isotec-Kombiflexabdichtung in zwei Lagen und schließlich einen Schutzputz auf. Das Ergebnis: Die Requardts können den Keller ihres Traumhauses wieder als Lagerraum nutzen. Weitere Informationen >>>

zuletzt editiert am 15. Juni 2023
Newsletter