Das 19. Symposium „Kathodischer Korrosionsschutz (KKS) von Stahlbetonbauwerken“ an der Technischen Akademie Esslingen (TAE) widmet sich am 7. und 8. Dezember 2023 dem Austausch aktueller Erkenntnisse aus Wissenschaft, Industrie und Praxis auf dem Gebiet der Instandhaltung von Stahlbetonwerken. Dabei werden sowohl Grundlagen, Praxis und Anwendungen des Kathodischen Korrosionsschutzes (KKS) als auch Methoden der Ist-Zustandserfassung vermittelt.
Das Symposium richtet sich an alle, die in Planung, Errichtung, Betrieb und Erhaltung von Stahlbetonbauwerken eingebunden sind, so zum Beispiel Eigentümer und Betreiber von Parkhäusern und Tiefgaragen, Immobilienverwalter, ausführende Betriebe, Ingenieurbüros, Mitarbeiter von Bauämtern, die Verkehrsbauwerke verwalten und betreiben, Mitarbeitende in wissenschaftlichen Institutionen und Studierende.
Die Vorträge der Veranstaltung beleuchten verschiedenste Aspekt des KKS. Zum Auftakt geht es um die Performance von KKS an Brücken nach zehn Jahren. Es folgen Beiträge über die Methoden zur Überprüfung von KKS-relevanten Eigenschaften von Anodeneinbettmörteln während des Produktionsprozesses sowie über die innovative Instandsetzung von Additiv-Parkhausdecken mittels KKS und Verstärkung mit Carbongelege und geklebten Blechen. Am Nachmittag des ersten Tages setzt sich Dr.-Ing. Thorsten Eichler mit dem kritischen Chloridgehalt im Stahlbetonbau auseinander und Dipl.-Chem. Detlef Koch berichtet über Neues aus der KKS-Forschung.
Am zweiten Tag werden zunächst die Wartungs- und Instandhaltungskosten von KKS-Anlagen über einen Zeitraum von 15 bis 20 Jahren betrachtet. Nach einem Vortrag über die Instandsetzung der Gerbergelenke Brücke Birs in Basel beschäftigt sich Dr. Franz Pruckner mit der Messung der Korrosionswahrscheinlichkeit an Makrozellen aus segmentierter Bewehrung. Zum Abschluss der Veranstaltung berichtet Dr.-Ing. Ulrich Schneck über die Möglichkeiten zur objektbezogenen Beurteilung der Schutzwirkung von galvanischen KKS-Systemen.
Die Veranstaltung ist durch die fkks cert gmbh als Weiterbildung für die Zertifizierung nach DIN EN ISO 15257:2017 und gemäß der Fortbildungsordnung der Ingenieurkammer Baden-Württemberg und der Ingenieurkammer-Bau NRW anerkannt. Zum Abschluss der Vortragssession am ersten Veranstaltungstag sind die Präsenz-Teilnehmer zu einem lockeren Abendempfang im Foyer der TAE eingeladen. Weitere Informationen und Anmeldung >>>
