Und so sehen die „DryPanel Pro“-Module aus. (Quelle: WMT Thermosysteme GmbH)

Bauwerkserhaltung

25. May 2022 | Teilen auf:

Hocheffiziente Wandtrocknung

Mit „DryPanel Pro“ setzt das Sanierungsunternehmen Sprint seit Kurzem eine neue Technologie zur Wandtrocknung ein: Zwar ist die Trocknung mit Infrarot-Modulplatten eine gängige Methode, um Wände von Feuchtigkeit zu befreien, doch die neuen, von Sprint eingesetzten Module, weisen einige entscheidende Vorteile auf.

Die von Sprint gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP und dem österreichischen Infrarotpanel-Hersteller WMT Thermosysteme GmbH entwickelte Technologie verbraucht weniger Energie und führt nach Angaben des Unternehmens dennoch schneller als die bis dato eingesetzten Trocknungsmethoden zum Erfolg. Im Gegensatz zu herkömmlichen Infrarot-Panels verfügen „DryPanel Pro“-Module über eine vom Fraunhofer IBP entwickelte, diffusionsoffene Dämmschicht auf der wandabgewandten Seite. Sie lässt die aus der Wand verdunstende Feuchtigkeit in den Innenraum passieren. Wärme hingegen hält die Isolation zurück und konzentriert sie auf die zu trocknenden Stellen.

Weil die Infrarot-Panels direkt auf die zu trocknenden Stellen aufgebracht werden, heizen sie diese deutlich effizienter auf als etwa eine Folienzelttrocknung, bei der frei im Raum positionierte Heizer zum Einsatz kommen. Im Ergebnis spart die Technologie damit nicht nur Energie, sondern auch wertvolle Zeit: Denn die Feuchtigkeit kann den schnellen Weg in den Innenraum nehmen. Das Fraunhofer IBP hat in Tests nachgewiesen, dass die neuen Panels mindestens 30% Energie gegenüber herkömmlichen Infrarot-Wärmeplatten einsparen. Weitere Informationen >>>

zuletzt editiert am 25.05.2022