30. Hanseatische Sanierungstage
Der BuFAS hält an seiner Planung fest: Die 31. Hanseatischen Sanierungstage sollen vom 12. – 14. November 2020 in der Musik- und Kongresshalle Lübeck stattfinden. (Abb.: Lübecker Musik- und Kongresshallen GmbH)

Bauwerkserhaltung 2020-04-08T00:00:00Z Hanseatische Sanierungstage: Das Programm steht

Obwohl es derzeit schwer abzuschätzen ist, ob und unter welchen Bedingungen Tagungen im November dieses Jahres stattfinden können, hat der Bundesverband Feuchte & Altbausanierung (BuFAS) die Planungen für die 31. Hanseatischen Sanierungstage, die vom 12. bis 14. November 2020 in Lübeck stattfinden sollen, vorangetrieben und vor kurzem das Programm veröffentlicht.

Unter dem Titel „Schützen und Erhalten – mit Sachverstand und Handwerkskunst“ lädt das BuFAS-Vorstandsteam zu den 31. Hanseatischen Sanierungstagen nach Lübeck ein. Hochkarätige Referenten, ein ansprechendes Rahmenprogramm, der Nachwuchs-Innovationspreis Bauwerkserhaltung und eine festliche Abendveranstaltung sind Eckpunkte, die bereits seit vielen Jahren wesentliche Bestandteile der Sanierungstage bilden.

Zahlreiche Neuerungen des vergangenen Jahres bleiben auch 2020 erhalten: So wird wieder ein Begleitprogramm mit Schiffsausflug und Besuch der Niederegger Marzipan Manufaktur angeboten. Auch in diesem Jahr können sich Studenten und Auszubildenden kostenfrei über die Website der Zertifizierung Bau GmbH zu den Hanseatischen Sanierungstagen anmelden. Darüber hinaus steht insbesondere für den Nachwuchs wieder ein Workshop am Donnerstag zur Verfügung.

Die Veranstaltung beginnt auch gleich mit einem Studentenworkshop: Unter der Leitung von Dr. rer. nat. Constanze Messal heißt das Thema „Berufsbild Ingenieur – Gebäude verstehen“. Noch am ersten Tag folgen die Sektionen „Bauen im Bestand“ (Sektion 1) und „Bauen mit Stein“ (Sektion 2). Ein Höhepunkt ist dabei der Vortrag „Sanierung der Marienkirche – Besonderheit gipshaltiges Mauerwerk“. Die Marienkirche kann am Samstag, den 14. November, zum Abschluss der Tagung besichtigt werden (nur mit Anmeldung, Teilnehmerzahl begrenzt), anschließend findet dort ein Orgelkonzert statt (ohne Anmeldung). In der Sektion „Bauen mit Stein“ sticht der Vortrag „Konzepte für Fugen- und Injektionsmörtel: Projektspezifische Anforderungen“ von Dr. Petra Egloffstein heraus. Der erste Tag klingt danach mit der Mitgliederversammlung des BuFAS aus.

Am zweiten Tag stehen neben der Verleihung des Nachwuchs-Innovationspreises Bauwerkserhaltung (Sektion 6) die Themen „Bauen mit Holz“ (Sektion 3) und „Bauen mit Stahl“ im Vordergrund. Ein ohne Frage spannendes Thema behandelt in Sektion 6 der Vortrag „Bauweisen, Schäden und Sanierung von Hänge- und Sprengwerken“ von Dipl.-Ing. Ekkehard Flohr. Im Fokus von Sektion 7 steht unter anderem die „Instandsetzung und Sanierung des Pergamonmuseums in Berlin“, über die Dipl.-Ing. Reyk Höhne referiert. Am Beispiel der Neuen Nationalgalerie berichtet Martin Hurtienne aus der Baupraxis über die Sanierung von Stahltragwerken. Der Vortrag von Dr.-Ing. Mai Häßler, die Preisträgerin des Nachwuchs-Innovationspreises aus dem Jahr 2012, hat „Schwingungsbasierte Bestimmung der Beanspruchung von Eisen- und Stahlfachwerkkonstruktionen“ zum Gegenstand. In Sektion 5 heißt das Thema „Aus der Forschung für die Praxis“ und in Sektion 7 stehen Regelwerke und Recht im Mittelpunkt.

Die Sektion 8 startet am Samstag, den 14. November, mit dem Thema „Aus der Praxis für die Praxis – Monitoring“ unter Leitung von Dipl.-Ing. Dietmar Walberg. Es folgt die Sektion 9 zum Themenschwerpunkt „Bauwerksabdichtung“. In der beschäftigt sich unter anderem Dipl.-Ing. Gerhard Klingelhöfer mit der Überarbeitung der DIN 4095 und dem dazugehörigen ZDB-Merkblatt, bevor es zum Abschluss – sofern angemeldet – in die Marienkirche geht. Das komplette Programm der 31. Hanseatischen Sanierungstage finden Sie hier .

zuletzt editiert am 09. April 2021
Newsletter