Aufbau fermacell Gipsfaser-Estrich-Element mit elektrischer Fußbodenheizung
Der Systemaufbau für das fermacell Gipsfaser-Estrich-Element mit einer elektrischen Fußbodenheizung: Heizelement System „E-nergy“ mit 20 mm Holzfaserdämmung, modulierendes Heizband (grün), Randdämmstreifen und Rahmenholz, fermacell Gipsfaser-Estrich-Element, Bodenbeläge nach Wahl, z. B. Fliesen, Teppich, Laminat/Parkett (Abb. mfh systems GmbH)

Bauwerkserhaltung 2018-07-13T00:00:00Z Gipsfaser-Estrich-Element jetzt mit E-Heizung kombinierbar

Gemeinsam mit mfh systems bietet fermacell jetzt die Möglichkeit, alternativ zu herkömmlichen Warmwasser-Heizungssystemen auch elektrische Fußbodenheizungen in Kombination mit Gipsfaser-Estrich-Elementen einzuplanen.

Aus technischen Gründen wurden bislang in Kombination mit fermacell Gipsfaser-Estrich-Elementen vorwiegend Warmwasser-Heizungssysteme eingesetzt. Denn im Gegensatz zum zementären fermacell Estrich-Element „Powerpanel TE“ sind diese für elektrisch betriebene Fußbodenheizungssysteme wegen eventueller Wärmestaugefahr nur bedingt geeignet. Die Temperatur darf an keiner Stelle der Gipsfaser-Estrich-Elemente 50 °C überschreiten.

Gemeinsam mit mfh systems (vormals Jupiter Heizsysteme) bietet fermacell jetzt eine elektrische Fußbodenheizung in Kombination mit fermacell Gipsfaser-Estrich-Elementen an. Denn die selbstregelnden Heizbänder des Systems „Ideal E-nergy“ garantieren eine Maximaltemperatur von 45 °C.

Im Systemaufbau wurden die Heizrohre in den Heizelementen des bewährten hydraulischen Systems durch elektrische Heizbänder ersetzt. Dabei wird die Wärme über aufkaschierte Wärmeleitbleche aus Aluminium verteilt. Die fermacell Gipsfaser-Estrich-Elemente werden direkt auf den Heizelementen verlegt. Durch diesen Systemaufbau kann das spezifische Heizen individuell an die Nutzungsanforderungen angepasst werden.

Die Konstruktion ist grundsätzlich für den Anwendungsbereich 1 geeignet, z. B. für Räume und Flure in Wohngebäuden mit einer zulässigen Punktlast von 1,0 kN beziehungsweise einer zulässigen Flächenlast von 1,5/2,0 kN/m². Ein möglicher Einsatz in Bereichen mit höherer Belastung ist beim Fußbodenheizungshersteller zu erfragen.

Das System kann komplett in Trockenbauweise ausgeführt werden, da keine wasserführenden Bauteile vom zentralen Heizraum zu verlegen sind. Der elektrische Anschluss ist unkompliziert und kann von Heizungsinstallateuren oder Elektrofirmen ausgeführt werden.

Alle wichtigen Details zum Thema Fußbodenheizung stehen in der Unterlage „Fermacell Estrich-Elemente auf Fußbodenheizung“. Darin ist außerdem ein Herstellerverzeichnis geeigneter Fußbodenheizungssysteme enthalten. Sie kann hier heruntergeladen werden.

zuletzt editiert am 09. April 2021
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