Ein Handwerker bei der Verlegung von Heizungsrohren im Bodenbelag während einer Renovierung
Die Verarbeitung des Systems ist einfach, weil die Oberflächen der Trockenestrichelemente bereits über werkseitig ausgeführte Fräsungen mit Umlenknuten für die Verlegung der Heizungsrohre verfügen. (Quelle: James Hardie Europe GmbH)

Gebäude + Energie 2024-07-11T09:36:59.244Z Für den nachträglichen Einbau

Eine Fußbodenheizung sorgt für ein angenehmes Ambiente. Die gleichmäßig über den Raum verteilte Wärme und erhöht den Wohnkomfort. In vielen Neubauten ist sie bereits Standard. Aber auch bei Renovierungen werden Handwerker von ihren Kunden immer häufiger mit der Frage konfrontiert: „Kann eine Fußbodenheizung auch nachträglich eingebaut werden?“

Grundsätzlich ja. Die nachträgliche Montage einer Fußbodenheizung ist auch im Bestandsbau oder sogar in denkmalgeschützten Gebäuden möglich. Allerdings muss eine Nachrüstung im Bestand gut geplant und auf die Gegebenheiten abgestimmt werden. Eine wesentliche Komponente ist dabei die Aufbauhöhe des Fußbodens.  

Eine einfache Lösung für den nachträglichen Einbau einer Fußbodenheizung sind die neuen Trockenestrichelemente fermacell® Therm25™ von James Hardie. Die schlanke Aufbauhöhe ab 25 Millimeter prädestiniert das System für Renovierungen und Modernisierungen, wo es – wie oft in Altbauten oder im Dachgeschoss - auf jeden Zentimeter Raumhöhe ankommt. Für den Einsatz im Bestand spricht auch das relativ geringe Gewicht. Bei alten Deckenkonstruktionen treten damit kaum statische Probleme auf.  

Das Fußbodenheizelement fermacell® Therm25™ besteht aus einer 25 Millimeter dicken Gipsfaser-Platte. Sie verfügt über bereits werkseitig ausgeführten Fräsungen mit Umlenknuten für die Verlegung der Fußbodenheizungsrohre. Die Frästiefe beträgt 18 Millimeter und ist damit ideal zur Aufnahme von handelsüblichen 16 Millimeter Kunststoffheizrohren. Für besondere Grundrisse oder Türdurchgänge steht ergänzend das Element fermacell® Therm25 rund zur Verfügung. Das System wird ergänzt durch eine weitere 10 Millimeter dicke Gipsfaser-Platte, die als zusätzliche Lage auf den Fußbodenheizelementen verleimt und geschraubt beziehungsweise verklammert wird. Alternativ kann die Oberfläche auch nur verspachtelt werden.  

Die Elemente sind leicht und mit einem Format von 1000 x 500 Millimeter gut zu handhaben. Entsprechend einfach und schnell ist die Verlegung. Die Fußbodenheizungselemente sind bereits nach 24 Stunden begehbar. Nachfolgende Gewerke können also praktisch sofort weiterarbeiten, so dass die gesamte Renovierung in relativ kurzer Zeit abgeschlossen werden kann. Als Finish sind elastische Bodenbeläge wie Laminat, Textil oder PVC sowie Keramik- und Werksteinbeläge ebenso möglich wie Parkett oder andere Beläge aus Holz. 

Gut zu wissen: Um das Verlegen einer Fußbodenheizung mit den Estrichelementen zu vereinfachen, unterstützt James Hardie Handwerker und Architekten durch eine umfassende, professionelle sowie kostenfreie Beratung und bietet die kostenlose Erstellung eines individuellen Verlegeplans an. Der individuelle Verlegeplan wird innerhalb von nur 10 bis 15 Werktagen nach Erhalt der vollständigen Daten erstellt.  

Das entsprechende Formular dazu gibt es hier .

zuletzt editiert am 11. Juli 2024
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