Das Frühjahr ist Veranstaltungszeit: So findet am 20./21. Februar das 13. Rajasil Forum in Bensheim-Auerbach statt, und das Multipor Frühlingsforum geht im März gleich an vier Terminen in vier Orten an den Start. Das Motto des diesjährigen Multipor Frühlingsforums lautet „Energetisch und ökologisch. Modernisieren mit System“; beim 13. Rajasil Forum geht es um „Brandschutz im Altbau – Anwendungen von Putzen und Mörteln in Grenzbereichen“.
Das Multipor Frühlingsforum startet mit dem Vortrag „Modern bauen, Energiesparen und gesundes Wohnen“ von Prof. Dr. Wolfgang Dott, Direktor des Instituts für Hygiene und Umweltmedizin an der Uniklinik der RWTH Aachen in die Veranstaltung. Sein Referat berücksichtigt biologische, chemische und physikalische Schäden sowie ihre Wirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden der Bewohner. Außerdem wird Michael Hladik die These darlegen, dass Wärmedämm-Verbundsysteme Null-Fehler-Systeme sind. Der Sachverständige informiert dabei aus seiner langjährigen Gutachtererfahrung über wichtige Details für ein dauerhaft gebrauchstaugliches WDV-System, aber auch über die Folgen, bei deren Nichtbeachtung. Hintergrundwissen über mineralische Innendämmsysteme wird Dr. Rudolf Plagge, Leiter des Bauphysikalischen Forschungs- und Entwicklungslabors des Instituts für Bauklimatik an der TU Dresden vermitteln, und die „Energieeinsparverordnung EnEV 2014 – Konsequenzen für die Modernisierung“ stellt Dipl.-Ing. MSc. Markus Hesse, Leiter Produktmanagement Xella Deutschland GmbH, vor.
Veranstaltungsorte sind Dessau (05.03.2014), Düsseldorf (11.03.2014), Stuttgart (25.03.2014) und Hamburg (31.03.2014).
Auch im Bestand ist Brandschutz ein Thema
Den Auftakt beim 13. Rajasil Forum macht Dr. Peter Nause aus Leipzig. Er referiert über „Brandschutztechnische Anforderungen an Bauteile im Bestand“. Der Fokus liegt dabei auf aktueller

Gesetzgebung und Bestimmungen, Brandversuchen, Feuerwiderständen bei Holzbauteilen sowie Brandwänden. Matthias Bischoff, Beratungsingenieur der Deutschen Rockwool, spricht über den „Konstruktiven Brandschutz beim Bauen im Bestand nach brandschutztechnischen Vorgaben“. Und der Sachverständige Ulrich Steinert informiert über „Historische Putzsysteme“ und geht dabei auf die Vielfalt in der Oberfläche der Fassade, kreative Gestaltungsmöglichkeiten und handwerkliches Können im Gegensatz zu modernen einfachen Oberputzstrukturen und Verarbeitungstechniken ein.
Am zweiten Veranstaltungstag beleuchtet Stephan Detrois, Projektmanager für Hochleistungs-Dämmsysteme bei Heck, Dämmsysteme auf Aerogelbasis. Thema von Prof. Silvia Stürmer von der HTWG Konstanz ist die „Putzauswahl und -gestaltung beim Bauen im Bestand“ anhand beispielhafter Sanierungen und Schäden bei fehlerhafter Auswahl. Mit einem Referat zum Thema „Bauschäden nach Hochwasser“ beendet Frank Eulenstein von Heck Wall Systems das Vortragsprogramm, wobei er insbesondere auf Sanierungsmöglichkeiten, aber auch Sanierungsgrenzen eingeht.
Weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden sich unter www.multipor.de und www.wall-systems.com