Bauherren und Planern, die einen nachhaltigen Schutz ihrer Räume vor elektromagnetischen Wellen suchen, steht mit "Climafit Protekto" von Rigips eine wirksame Trockenbaulösung zur Verfügung. Mit ihrer Abschirmwirkung kann sie hoch- und niederfrequente Strahlung reduzieren und erreicht eine Schirmdämpfung von bis zu 99,999 Prozent.
Im inHaus-Zentrum des Fraunhofer-Instituts in Duisburg wurde die Leistungsfähigkeit der einfach und auch nachträglich einzubauenden Platte nun unter typischen Wohnbedingungen bestätigt.
Die Kombination von elektrisch gut leitfähigem Graphit und dem im Gipskern der Platte gebundenen Wasser sorgt dafür, dass die besonders hohe Schirmdämpfungsleistung zum Großteil durch Absorption der elektromagnetischen Wellen erreicht wird. Das heißt, die Strahlungsenergie wird nachhaltig vermindert und die Belastung in den abgeschirmten Räumen deutlich reduziert.
Verschraubt, geklebt, verlegt leistungsfähig
Entfalten kann die Platte ihre Schutzwirkung verarbeitet als Wand- und Decken-Beplankung auf regulären Trockenbauprofilen sowie auf Holzunterkonstruktionen. Im Fraunhofer-inHaus-Zentrum konnte nun zusätzlich durch einen unabhängigen Baubiologen die Wirksamkeit auch für andere Konstruktionsweisen im Sanierungsfall nachgewiesen werden. Hierzu wurden in einem Musterraum im Obergeschoss des Hauses drei Anwendungen der Rigips-Lösung kombiniert. Neben der herkömmlichen Beplankung von CW-Profilen an den Wänden, erfolgte an den Giebelwänden erstmals ein verklebter Aufbau.
Aufgeklebt wurden zwei Lagen der zehn Millimeter dicken Platten mit normalem Gipsansetzbinder auf die zuvor aufgebrachte Innendämmung ("Isover VacuPad 007"). Die Abschirmung nach oben erfolgte auf zwei Wegen: Zwar wurde auch die Decke des Wohnraumes beplankt, diese wies jedoch eine hohe Anzahl an Durchdringungen für Einbauleuchten, Lautsprecher und andere Installationen auf. Diese "Fehlstellen" in der Abschirmung wurden durch eine vollflächige Belegung der obersten Geschossdecke mit Platte kompensiert. Auf der vorhandenen Holzbalkendecke wurde hierfür zunächst eine 160 Millimeter dicke Mineralwolledämmung verlegt, darauf folgte eine Lage der "Climafit"-Platte. Eine ebenfalls vollflächig verlegte Oberschicht aus "Rigidur H"-Gipsfaserplatten stellt die uneingeschränkte Begehbarkeit des Dachbodens sicher.
Vormessung ergab hohe Belastungen
Vor den Ausbauarbeiten hatte der verantwortliche Baubiologe mittels einer Spektrumanalyse erhebliche Strahlungswerte feststellen können. "Die Gesamtimmission aus den GSM-900- und GSM-1800-Mobilfunknetzen waren mit mehr als 650 µW/m² auffällig hoch", so der Baubiologe und Sachverständige Dirk Herberg. "Auch die Immission der nahegelegenen UMTS-Basisstationen war nach baubiologischen Kriterien mit mehr als 750 µW/m² sehr hoch."
Lückenlos wirkungsvoll
Die nach dem Ausbau mit "Climafit Protekto" durchgeführten Messungen zeigten eine deutliche Reduzierung der Werte (GSM auf 1,7 µW/m², UMTS auf 15,1 µW/m²). "Die vorhandene Transmissionsdämpfung gegenüber elektromagnetischen Wellen konnte durch den Einbau des Strahlenschutzsystems von Rigips deutlich verbessert werden. Gegenüber der Bestandsaufnahme konnte bei der Nachmessung eine frequenzabhängige Schirmdämpfung von 17 dB (UMTS) bis 26 dB (GSM 1800) erreicht werden. Damit wurde in diesem Wohnraum nahezu die gleiche, ideale Dämpfungsleistung für "Climafit Protekto" ermittelt wie im Labor. Sowohl verschraubt, geklebt als auch auf dem Boden verlegt bietet das System maximalen Schutz vor hochfrequenten Strahlungsquellen, wobei die Leistungsfähigkeit der Abschirmung vor allem von einer lückenlosen und spaltfugenfreien Ausführung abhängt. Im Rahmen eines umfassenden Abschirmkonzeptes, das zum Beispiel auch die Fenster und Türen berücksichtigt, könnten diese Werte sogar noch verbessert werden", so das Fazit des Baubiologen.
Mehr Informationen zu "Climafit Protekto" finden sich unter
Details zum Fraunhofer-inHaus-Zentrum unter
www.inhaus.fraunhofer.de.
