Nahaufnahme einer stark verwitterten Betonmauer mit sichtbaren Feuchtigkeitsschäden.
Feuchte Wände (Quelle: AdobeStock_253636038)

Sponsored Content 2026-08-24T08:24:59.812Z Feuchtes Mauerwerk mit SAKRET Sanierputzsystem wieder dauerhaft nutzbar machen

In vielen älteren Gebäuden findet man feuchtes und häufig salzbelastetes Mauerwerk vor. Eindringende Feuchtigkeit kann gelöste Salze wie Sulfate, Nitrate oder Chloride in das Mauerwerk transportieren. Beim Austrocknen kristallisieren diese Salze in den Poren und können das Mauerwerksgefüge sowie angrenzende Putzschichten schädigen.

Eine detaillierte grafische Darstellung des SAKRET Sanierputzsystems.
SAKRET Sanier Putzsystem-Grafik (Quelle: SAKRET)

Hygroskopischen Salze können zudem Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft aufnehmen. Ausblühungen, Salzkrusten, abgeplatzte Putzflächen und feuchte Wandbereiche sind sichtbare Anzeichen für eine Belastung. Mögliche Ursachen sind aufsteigende oder seitlich eindringende Feuchtigkeit, Schlagregen, Leckagen, sowie eine beschädigte oder unzureichende Bauwerksabdichtung.

Eine dauerhaft feuchte Wand kann das Innenklima beeinträchtigen. Die tatsächlichen Auswirkungen hängen vom Wandaufbau und vom Feuchtegehalt ab.

Die Komponenten des SAKRET-Sanierputzsystems erfüllen die Anforderungen des WTA-Merkblatts 2-9-04 D „Sanierputzsysteme“.

Der Systemaufbau unterstützt durch seine hohe Wasserdampfdiffusionsfähigkeit die Austrocknung des Mauerwerks und bietet Porenraum für die Aufnahme kristallisierender Salze. Dadurch kann die Belastung der Putzoberfläche reduziert werden. Ein Sanierputz ersetzt jedoch keine Bauwerksabdichtung. Die Schadensursache ist daher vor Beginn der Arbeiten fachgerecht zu prüfen und möglichst zu beseitigen.

Schadensmechanismen durch Sanierputz reduzieren 

Ein Handwerker in grüner Arbeitskleidung schleift mit einer professionellen Schleifmaschine eine Wand.
Glätten der verputzten Wand. (Quelle: SAKRET)

Die erste Sanierungsmaßnahme ist in solchen Fällen, dem eindringendem und kapillar weitertransportiertem Wasser den Weg zu versperren, z.B. durch die Erneuerung einer defekten Vertikal- und Horizontalsperre, etc. Erst danach sollte der weitere Putzaufbau festgelegt werden. Sanierputz kann anschließend im Innenbereich aufgetragen werden. Er besitzt ein hohes Porenvolumen und eine hohe Wasserdampfdiffusionsfähigkeit und unterstützt die Austrocknung des Mauerwerks und die Aufnahme kristallisierender Salze.

Sanierputz von innen – Aufbau aus mehreren Komponenten

Zur Vorbereitung den Altputz bis etwa 1 m über der Schadensgrenze hinaus abgeschlagen. Die Fugen werden etwa 20 mm tief ausgekratzt. Das Mauerwerk sollte, soweit möglich, abtrocknen. Sichtbare Salzausblühungen werden trocken und schonend abgebürstet. Ein Abwaschen der Salze ist zu vermeiden. Anschließend wird die Fläche mit dem SAKRET Vorspritzmörtel VSM vorbereitet.

Drei gelbe SAKRET-Produktbeutel nebeneinander: Sanierputz grau (SP-G), Sanierspritzbewurf (SBW) und Vorspritzmörtel (VSM) für professionelle Sanierungsarbeiten.
SAKRET-Sanierputz-g-Sanierputzbewurf – Vorspritzmörtel (Quelle: SAKRET)

Darauf folgt der Systemaufbau mit dem Porengrundputz PGP oder PGP-HS. Mit einem Porenvolumen von mehr als 45 Volumen-% schafft er Porenraum für den Wasserdampftransport und die Aufnahme von kristallisierenden Salzen.

Anschließend wird der Sanierspritzbewurf SAS-HS netzförmig aufgetragen. Nach ausreichender Trocknung folgt der SAKRET Sanierputz SP-g oder SAP-HS. Schichtdicken und Standzeiten sind den gültigen technischen Merkblättern zu entnehmen.

Als Abschluss werden Oberputz und die diffusionsoffene SAKRET Silikonharzfarbe SHF aufgetragen. Die abschließenden Schichten müssen auf das System abgestimmt und ausreichend wasserdampfdiffusionsfähig sein.

Hochwertige Oberflächen dank Sanierputz

Bei besonderen Ansprüchen an die Oberflächenqualität bildet SAKRET Sanierfeinputz SFP mit einer Körnung von 0,5 mm eine sehr feine diffusionsoffene Oberfläche; alternativ kann auch ein Mineralputz bzw. Silikatputz ausgeführt werden.

Die fachgerechte Anwendung des SAKRET Sanierputzsystems kann dazu beitragen, die Auswirkungen der Feuchte- und Salzbelastung zu reduzieren und die betroffenen Räume wieder nutzbar zu machen.

Ein Sanierputz verhindert weder eine erneute Durchfeuchtung noch grundsätzlich Schimmelbildung. Bei stark geschädigtem oder denkmalgeschütztem Mauerwerk sollte eine qualifizierte Fachkraft hinzugezogen werden.

zuletzt editiert am 27. August 2026
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