Die DCONex 2025 in Münster, die am 28. und 29. Januar 2025 stattfand, bot wieder ein umfangreiches Programm rund um das Thema Schadstoffmanagement. Mit rund 1.200 Teilnehmern an zwei Tagen – so vielen wie noch nie – bestätigte die Veranstaltung ihre Rolle als zentraler Treffpunkt der Schadstoffbranche.
Der Fachkongress mit begleitender Ausstellung erfreute sich großer Nachfrage und fand bereits zum zweiten Mal im MCC Halle Münsterland statt. Er gliederte sich in drei parallele Vortragsstränge, die verschiedene Aspekte des Schadstoffmanagements abdeckten. Besonders im Fokus standen der fachliche Austausch sowie die Bewertung neuer Regelungen und Verordnungen – ein zentrales Anliegen vieler Kongressteilnehmer zum Jahresbeginn 2025.
Themen und Referenten
Neue Entwicklungen seit der DCONex 2024: Dieser Eröffnungsvortrag wurde von Dipl.-Geoökologe Olaf Dünger, Vorsitzender des Gesamtverbands Schadstoffsanierung (GVSS), gehalten. Er präsentierte aktuelle Entwicklungen und deren Integration in das Programm der DCONex 2025.
Aktuelle Gefahrstoffverordnung: Dipl.-Ing. Andrea Bonner von der BG BAU – Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft – erläuterte die Neuerungen der Gefahrstoffverordnung und deren Auswirkungen auf die Praxis.
Asbestanalytik: In diesem Themenblock diskutierten Experten wie Dr. rer. nat. Birgitta Höwing von der WESSLING Consulting Engineering GmbH & Co. KG aktuelle Fragestellungen und Perspektiven der Asbestanalytik.
Zirkuläre Wertschöpfung im Baubereich: Prof. Dr.-Ing. Sabine Flamme von der Fachhochschule Münster beleuchtete die Herausforderungen und Chancen der zirkulären Wertschöpfung im Bauwesen.
Daten- und Informationsmanagement für bauliche und technische Anlagen: Dipl.-Ing. Martin Kessel von der Arcadis Germany GmbH präsentierte Strategien zur effizienten Datenerfassung und -verwaltung im Kontext des Schadstoffmanagements.
Diese und weitere Vorträge trugen dazu bei, den Teilnehmern einen umfassenden Überblick über aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Lösungsansätze im Bereich des Schadstoffmanagements zu bieten.
Im Mittelpunkt der DCONex 2025 stand die novellierte Gefahrstoffverordnung, insbesondere die neuen Regelungen im Umgang mit Asbest. Dieses Thema zog sich als roter Faden durch zahlreiche Vorträge und Diskussionen und spiegelte die aktuellen Herausforderungen und Veränderungen in der Branche wider.
Fazit zur Veranstaltung
Die Veranstalter der DCONex 2025, die AFAG-Messen in Zusammenarbeit mit den fachlichen Partnern Gesamtverband Schadstoffsanierung (GVSS) und RM Rudolf Müller Medien, ziehen ein durchweg positives Fazit: Die Teilnehmerzahlen sind erneut gestiegen, was zeigt, dass die behandelten Themen den aktuellen Bedarf der Branche treffen. Die begleitende Fachausstellung bot zudem viele Gelegenheiten zur Vernetzung mit Dienstleistern und Unternehmen. Aufgrund der hohen Nachfrage prüft die DCONex bereits Möglichkeiten für weiteres Wachstum am Standort Münster.
Zusammenfassend bot die DCONex 2025 für Sanierungs- und Abbruchunternehmen, Sachverständige, Planer sowie Vertreter von Behörden eine umfassende Plattform für den Austausch über aktuelle Entwicklungen im Schadstoffmanagement und trug maßgeblich zur Weiterbildung und Vernetzung der Fachteilnehmer bei. Das vielfältige Programm wurde durch die begleitende Fachausstellung mit rund 40 Ausstellern abgerundet. Weitere Informationen >>>
