Gebäude effizienter machen anhand von Erfahrungen. Das möchte das Projekt „ReconGeb“. Es vergleicht energiesparende Referenzgebäude verschiedener Wohnbaugesellschaften und Privatbesitzer.
Dazu fand am 17. März das Auftakttreffen in Köln statt. Das Projekt entstand aus der langjährigen Planung und Evaluierung von beispielsweise zahlreichen Solar- und Klimaschutzsiedlungen in NRW. Es zielt auf die Unterstützung einer tatsächlichen Wärme-Energiewende für Wohngebäude und läuft zwischen 2016 und 2030. Zum Projekt, das in der Startphase durch das Land NRW unterstützt wird, riefen die Ludwig-Bölkow-Stiftung und die Stiftung Energieeffizienz auf. Langjährig nachhaltig handelnde private Bauherren und Wohnungsunternehmen wie die Bauverein zu Ahlen eG, die B&S Herford eG, die Erbbauverein Köln eG, die GEWOG Porz eG, die GGH Heidelberg mbH, die GWG Schwerte eG, die hwg Hattingen eG und die Rheinwohnungsbau GmbH Düsseldorf haben die ersten Referenzgebäude zum Projektstart eingebracht. Energiesparende Gebäude mit Gas, Biomasse, Wärmepumpen und Fernwärme sind zu etwa gleichen Anteilen vertreten.
Weitere Niedrigenergie- und Passivhäuser mit effizienter Verteilung und Beheizung durch beispielsweise Gas, Biomasse, Strom oder Fernwärme können im Laufe des Projektes angemeldet werden. Grundvoraussetzung für die Teilnahme ist das Einhalten der Klimaschutzziele von 9 beziehungsweise 12 kgCO 2 /(m²a).
