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Mit dem Tool lassen sich reale Verbrauchsdaten analysieren sowie Wärme- und Endenergiebedarfe ermitteln. (Quelle: Pixabay)

2023-06-28T06:00:00Z Energetische Zustandsbewertung großer Gebäudebestände

Verwalter großer Gebäudeportfolios können durch geschicktes Sanierungsmanagement einen signifikanten Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele leisten. Komplexe Datenstrukturen stellen die Portfolioverwalter vor eine große Herausforderung. 

In diesem Kontext entwickelte die TU München mit dem Forschungsprojekt „OfDataLyse“ in Kooperation mit dem Baureferat München ein Tool für die energetische Gebäudeportfolioverwaltung.

Bei dem Entwurf standen folgende Punkte im Vordergrund: Das Programm soll auf verschiedene Gebäudeportfolios anwendbar sein. Es soll erweiterbar sein. Es soll mit wenigen Informationen ein brauchbares Ergebnis liefern. Fehlende Gebäudeinformationen sollen durch statistische Werte eingesetzt werden. Es soll nutzerfreundlich sein. Und es soll im Datenimport sowie -export mit anwendungsspezifischen und weit verbreiteten Datenformaten kompatibel sein.

Das fertige Tool bietet zwei Hauptfunktionen. Mit der ersten Funktion können reale Verbrauchsdaten analysiert und „Großverbraucher“ identifiziert werden. Die zweite Funktion ermöglicht es, Wärme- und Endenergiebedarfe zu ermitteln. Zudem werden CO2-Emissionen und Sanierungskosten berechnet. Aus diesen Informationen lassen sich Energie-, CO2- und Kosteneinsparung ableiten. Die Amortisation ist ebenfalls Teil der Ausgabe. Durch die Wahl eines geeigneten Exportformates können die Ergebnisse zur besseren Übersicht auf einer Karte grafisch dargestellt werden.

Der große Vorteil gegenüber anderen auf dem Markt verfügbaren Programme ist, dass es auf große Gebäudebestände und nicht nur auf Einzelgebäude anwendbar ist.

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zuletzt editiert am 29. Juni 2023
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