Der „Emicode“, Prüfzeichen für emissionskontrollierte Verlegewerkstoffe, Klebstoffe und Bauprodukte, gilt ab sofort auch für Estriche und Estrichbindemittel.
In den zurückliegenden Monaten hat die Gemeinschaft Emissionskontrollierte Verlegewerkstoffe, Klebstoffe und Bauprodukte e. V. (GEV) die für mineralische Produkte verbindlichen Prüfkriterien speziell an die Anforderungen der Werkstoffgruppe Estriche und Estrichbindemittel angepasst sowie die zulässigen Mischungsverhältnisse von Sand, Bindemittel und Wasser definiert. Die neue Prüfmethode ist nun der für alle unabhängigen Prüfinstitute verbindliche Standard, nach dem Estriche und Estrichbindemittel der verschiedenen Hersteller künftig getestet werden. Vorausgesetzt, diese Produkte sollen bezüglich ihres Emissionsverhaltens eingeordnet und zertifiziert werden.
Auch für die neue Produktgruppe gilt die Einteilung in die drei etablierten Klassen „EC 1Plus“, „EC 1“ (beide „sehr emissionsarm“) und „EC 2“ (emissionsarm). Analog zu den übrigen mit dem „Emicode“ ausgezeichneten Produktsegmenten werden auch Estriche und Estrichbindemittel nach ihrer Zertifizierung stichprobenkontrolliert.
