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Der Vorstand des neuen Deutschen Instituts für vorbeugenden Brandschutz e.V. (DIvB) (von links nach rechts): Peter Hilgers, Senator h.c. Volker Rodenberg (Vorsitzender), Dr. Roman Rupp. Nicht auf dem Foto, aber ebenfalls im Vorstand ist Lutz Battran. (Abb.: DIvB)

Brandschutz 2012-05-11T00:00:00Z Eine kräftige Stimme für den Brandschutz

Mehrere Brandschutz-Verbände gründeten gemeinsam das Deutsche Institut für vorbeugenden Brandschutz e.V. (DIvB). Das Institut wird die verbandsübergreifenden Themen koordinieren und die Interessen der Brandschutzbranche gegenüber Politik, Behörden und anderen Gruppen vertreten.

Wie in vielen anderen gesellschaftlichen Bereichen engagieren sich seit vielen Jahren auch im Brandschutz zahlreiche Vereinigungen und Verbände. Ihre Arbeit ist wichtig für die Branche und legte die Grundlage für die breite Akzeptanz, die der vorbeugende Brandschutz in der Bevölkerung genießt.

Die Vielfalt der verschiedenen Interessengruppen erschwerte bislang die Durchsetzung gemeinsamer Ziele gegenüber den politischen Entscheidungsträgern. Es fehlte eine starke Stimme, die übergreifende Interessen der Branche im vorbeugenden Brandschutz verfolgt.

Ziele des DIvB

Nach intensiven Gesprächen gründeten schließlich mehrere Verbände und Einzelpersonen am 24. Februar in Nürnberg das Deutsche Institut für vorbeugenden Brandschutz e.V. (DIvB).

Das DIvB hat gemäß Satzung die Aufgabe,

- die Öffentlichkeit über neue Entwicklungen auf dem Gebiet des vorbeugenden Brandschutzes zu informieren,

- kompetenter Partner in allen Fragen des vorbeugenden Brandschutzes für Politik und Wirtschaft zu sein

- brandschutztechnisches Fachwissen zu bündeln und zur baulichen und betrieblichen Sicherheit beizutragen,

- die wissenschaftliche Forschung und Bildung sowie die Entwicklung auf dem Gebiet des vorbeugenden Brandschutzes zu fördern,

- die Erkenntnisse und Erfahrungen des In- und Auslandes über neueste Verfahren und Methoden aufzubereiten und interessierten Kreisen zu vermitteln.

Zur Erfüllung dieser Aufgaben wurde bereits ein Projektkatalog festgelegt. Die vorläufige Internetseite unter

www.divb.org

bietet dazu einen umfassenden Überblick.

Zu den ersten Projekten gehört unter anderem die Festlegung von Mindeststandards zur Ausbildung der Fachplaner, die Beteiligung an Anhörungsverfahren zur Brandschutzgesetzgebung und die Vorbereitung der Branche auf die Folgen (aus) der Bauproduktenverordnung.

Gründungsmitglieder

Gründungsmitgliedern des DIvB sind:

- Bundesvereinigung Fachplaner und Sachverständige für den vorbeugenden Brandschutz e.V. (BFSB)

- Gütegemeinschaft Brandschutz im Ausbau e.V. (GBA)

- Bundesverband Brandschutz e.V. (BVB)

- Wirtschaftsverband Brandschutz e.V. (WVB)

- Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e.V. (bvbf)

- Vereinigung der Brandschutzplaner e.V. (VdBP)

- Europäisches Institut für Brandschutz (EIB)

- Feuertrutz GmbH Verlag für Brandschutzpublikationen

- DEUTSCHE ROCKWOOL Mineralwoll GmbH & Co. OHG

- ZAPP-ZIMMERMANN GmbH

- sowie 7 persönliche Mitglieder

Dem Gründungsvorstand führen als Vorsitzender Senator h.c. Volker Rodenberg sowie als Stellvertreter Lutz Battran, Peter Hilgers und Dr. Roman Rupp. Geschäftsführer des DIvB ist Günter Ruhe vom Feuertrutz Verlag.

Das DIvB eine offene Plattform

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Beim DivB stehen die übergreifenden Zielsetzungen des vorbeugenden Brandschutztes im Mittelpunkt.

Das Institut ist offen für alle, die sich für den vorbeugenden Brandschutz in Deutschland engagieren. Die übergreifenden Zielsetzungen des vorbeugenden Brandschutzes baulich, anlagentechnisch und organisatorisch stehen im Mittelpunkt. Das DIvB sucht dazu auch die Zusammenarbeit mit allen Organisationen, die im deutschen Brandschutz aktiv sind. Deren wichtige Arbeit soll unterstützt werden.

Ob mit Einzelmitgliedschaft, Unternehmens- oder Verbandsmitgliedschaft, das Deutsche Institut für vorbeugenden Brandschutz bietet eine Fülle von Möglichkeiten, sich zu engagieren.

zuletzt editiert am 09. April 2021
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