Eine neue Fischer Systemlösung ermöglicht die Übertragung hoher Lasten und eine große Anwendungsvielfalt im konstruktiven Holzbau. Dabei kommt der Injektionsmörtel „FIS EM Plus“ zum Einkleben von Ankerstangen oder oberflächenbündig eingeklebten Innengewindeankern zum Einsatz.
Der Befestigungsspezialist Fischer hat den Anwendungsbereich seines Injektionsmörtels „FIS EM Plus“ um das Kleben in Holz erweitert. Neben dauerhaft sicheren Befestigungen in Beton und nachträglichen Bewehrungsanschlüssen garantiert der Epoxidharzmörtel jetzt auch die Übertragung hoher Lasten im konstruktiven Holzbau. Im Verbund mit „FIS A Ankerstangen“ oder den neuen „FIS IG Innengewindeankern“ lassen sich tragende Holzbauteile aus Fichte, Tanne oder Kiefer verbinden. Anwendungssicherheit gibt dabei die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ).
Umfangreiches Zubehörsortiment sowie Systemkomponenten aus galvanisch verzinktem Stahl und Edelstahl ermöglichen im Innen- und Außenbereich im Verbund mit dem Injektionsmörtel zahlreiche eingeklebter Verbindungen in Holz. Neben Ankerstangen und Innengewindeankern sind Betonrippenstähle der Durchmesser 6 bis 32 Millimeter zugelassen. Die neuartige Innengewindelösung bietet die Möglichkeit zum besonders sicheren Transport und zur Montage vorgefertigter Holzbauteile. Die Gefahr des Verbiegens abstehender Ankerstangen wird hierbei vermieden. Auch die Verbindung zweier Bauteile kann durch die Innengewindelösung unkompliziert und sicher am Ort des Baugeschehens erfolgen.
Holzbauteile lassen sich mit der Systemlösung zudem nicht sichtbar verbinden. Damit eröffnen sich neue Gestaltungsmöglichkeiten architektonisch ansprechender Verbindungen. Keine sichtbaren Befestigungspunkte unterbrechen die einheitliche Optik und den ursprünglichen Charakter der Holzoberfläche.

Große Befestigungsvielfalt mit einem Produkt
Der „FIS EM Plus“ garantiert neben hohen Tragfähigkeiten im konstruktiven Holzbau auch weitere dauerhaft sichere und vielfältige Verankerungen. Drei Europäisch Technische Bewertungen (ETAs) sowie eine ICC-Zulassung für die USA und fernöstliche Länder umfassen als auch Befestigungen in Beton als auch nachträgliche Bewehrungsanschlüsse.
Dabei beträgt seine Nutzungsdauer in der ETA 100 Jahre und laut Stuttgarter Ingenieurbüro IEA 120 Jahre. Der Injektionsmörtel ist zugelassen für Seismik-Anwendungen der Leistungskategorie C1 und C2 (ETA) beziehungsweise A bis F gemäß ICC-ESR. Auch in wassergefüllten Bohrlöchern und im Falle ausbrechenden Feuers (Feuerwiderstand R240) kann er eingesetzt und bei Temperaturen bis -5°C verarbeitet werden. Seine ICC-Zulassung umfasst die Unterwassermontage. Der Injektionsmörtel lässt sich auch in diamantgebohrten Bohrlöchern in Beton ohne zusätzliches Aufrauen und damit verbundenen Arbeitsschritten sowie Werkzeugen verwenden. Weitere Informationen >>>