Eigenbedarfsdeckung durch PV- und KWK-Anlagen
Im Rahmend der Thesis hat die Autorin Milena Frank auch ein Tool zur Berechnung des Eigenbedarfs entwickelt. (Abb. IWU)

Anlagentechnik 2015-07-16T00:00:00Z Eigendeckungsanteile von Photovoltaikanlagen überschätzt

Welchen Anteil des Stromverbrauchs können Photovoltaikanlagen in Passivhäusern decken? Dieser Frage ist eine am IWU (Institut für Wohnen und Umwelt) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Massivbau der TU Darmstadt durchgeführte Bachelor-Thesis im Rahmen von Modellrechnungen nachgegangen. Das Ergebnis deutet auf eine Fehleinschätzung des Anteils der Eigendeckung in der EnEV hin.

Hierzu wurden drei Beispielgebäude herangezogen, deren Wärmeversorgung über Elektro-Wärmepumpen erfolgt. Es wurde insbesondere die Abhängigkeit des Deckungsanteils von der angesetzten Verrechnungsschrittweite analysiert. Ein zentrales Ergebnis ist, dass die Methodik der EnEV mit ihrer monatlichen Verrechnung den Grad der Eigendeckung durch eine eigene PV-Anlage deutlich überschätzt und dass dies zu Fehloptimierungen der Gebäude sowohl aus Verbrauchersicht also auch aus Perspektive der zukünftigen Energieversorgung führen kann. Um realistischere Aussagen machen zu können, wurde ein einfaches, tabellarisches Verfahren konzipiert, mit dem – ausgehend von der EnEV-Berechnung – Eigendeckungsanteile auch für kleinere Verrechnungsschrittweiten abgeschätzt werden können.

Die Thesis „ Analyse der Eigenbedarfsdeckung durch PV- und KWK-Anlagen in Wohnhäusern “ zum Download.

Das Exceltool zur Berechnung von Eigendeckungsanteilen zum Download

zuletzt editiert am 09. April 2021
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