Auf der „Effiziente Gebäude 2024“, einer Fachkonferenz für Bauleute und Kommunen, werden am 16. September in Hamburg nationale und regionale Strategieansätze für einen nachhaltigen und energieeffizienten Gebäudebestand bis 2045 vorgestellt. In diesem Jahr teilt sich die Tagung in die Veranstaltung vor Ort und ein Online-Vertiefungsseminar am 26. September. Bis zum 31. Juli kann ein vergünstigtes Kombi-Ticket erworben werden.
Veranstalter ist die Zebau GmbH – die unabhängige, halböffentliche norddeutsche Netzwerkstelle für Bauleute, Planende und Kommunen. Die Zebau berät und begleitet energieeffiziente Bauvorhaben, initiiert und organisiert Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsprojekte und bietet darüber hinaus Informations- und Weiterbildungsveranstaltungen an, um Klimaschutz und Klimaanpassung für ein zukunftsfähiges Miteinander im Bewusstsein der Gesellschaft zu etablieren.
Am 16. September wird anhand von Projekten aus den Bereichen nachhaltige Standortentwicklung, Denkmalschutz und Holzbau das Potenzial konkreter Lösungsansätze für einen nachhaltigen und energieeffizienten Gebäudebestand veranschaulicht und diskutiert. Im Eröffnungsvortrag wirft Christian Stolte von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) einen Blick auf den ordnungsrechtlichen Rahmen in Deutschland und ordnet ein, was die politischen Vorhaben für den Gebäudesektor bis 2030 bedeuten. Es folgen Vorträge zum aktuellen Stand der Hamburger Wärmeplanung, zum kreislauffähigen Entwerfen und Konstruieren mit Holz und zum Verbundvorhaben „CO2-neutrales Welterbe Speicherstadt Hamburg“. Weitere Schwerpunkte umfassen die Lebenszyklusbetrachtung von Gebäuden und das Bauen mit nachhaltigen Rohstoffen und Materialien. Die Konferenz endet mit einem Abschlussgespräch mit Hamburgs Umweltsenator Jens Kerstan.
Vertiefungsseminar: Fokus auf Holz-, Modul- und Hybridbauweise
Thematisch ergänzt und komplettiert wird die „Effiziente Gebäude 2024“ durch das Online-Vertiefungsseminar „Mit Holz-, Modul- und Hybridbauweise auf dem Weg zur Kreislauffähigkeit“. Darin geht es um mögliche Wege zum kreislaufgerechten Bauen. Mit dabei sind Prof. Ludger Dederich von der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR), der zum Thema „Mit modernen Holzbaulösungen auf dem Weg zum kreislaufgerechten Bauen“ referiert, sowie Bernd Volkenannt, DGM Architekten, der über seine Erfahrungen beim kreislaufgerechten Bauen und in Sachen Lebenszykluskosten teilt. Außerdem erhalten die Teilnehmenden einen Firmenbericht zum Status quo kreislauffähiger Holzbaukonzepte aus Sicht eines ausführenden Unternehmens. Weitere Informationen und Anmeldung >>>
