In einem Altbau in Kichseeon blieb im Winter immer wieder Schnee im Dachboden liegen, weil das Gebäude nicht über ein Unterdach verfügt. Mit einem „Aqua-Top-Thermoboden“ des Herstellers Joma konnten die Dachdecker die oberste Geschossdecke wirtschaftlich dämmen.
Für die oberste Geschossdecke mit rund 450 Quadratmetern des Gebäudes, das rund 20 Wohneinheiten beherbergt, wurde eine Dämmlösung gesucht, die mit möglichst wenig Beeinträchtigung der Mieter ausgeführt werden konnte.
Die Bauleiterin Brigitte Ade entschied sich für eine Lösung des Herstellers Joma. Das System „Aqua-Top-Thermoboden“ besteht aus feuchtigkeitsunempfindlichen Dämmplatten aus Spezialhartschaum und eine ebenfalls feuchtigkeitsunempfindliche P7-Holzwerkstoffplatte (nach EN 312 geprüft), ein Luftkanalsystem und ein nach Angaben des Herstellers wärmebrückenfreies Verlegesystem. Zudem ist es mit einem Kanalsystem ausgestattet.
Es leitet mit einer diffundierenden Wirkung Feuchtigkeit aus der Bausubstanz ab.
In Kirchseeon kamen bei der Generalsanierung des Mehrfamilienhauses aus den 1960-er Jahren 155 Millimeter dicke Platten WLG035 zum Einsatz.
Das patentierte Nut- und Federsystem des Herstellers bietet den Verarbeitern eine vergrößerte Leimfläche, um so einfacher Kraftschlüssigkeit im Verbindungsbereich herstellen zu können.
Der ausführende Dachdecker Kurt Köstler aus Vaterstetten bescheinigt den Platten ein besonders geringes Gewicht, das den Transport in den 4. Stock erleichterte.
Der „Aqua-Top-Thermoboden“ ist in den Wärmeleitfähigkeitsstufen 035, 032 und 031 sowie in Dicken von 115 bis 295 Millimeter erhältlich. Nut und Federn sind bei den Platten im Dämmstoff doppelt ausgeführt, ab einer Stärke von 250 Millimetern dreifach.
Mit dem neuen Material Neopor-EPS werdenmit dem Bodensystem aktuell Dämmwerte von 0,031 W/m·K erreicht, so dass die geforderten Werte der EnEV 2014 mit einer Gesamtdicke von 128 Millimetern (inklusive 8 Millimeter HDF-Trägerplatte) erfüllt werden können.
