Für den Fachhandel ist die Kommunikation mit den Kunden die Grundlage für einen langfristigen, wirtschaftlichen Erfolg. Und nirgendwo anders kann man heutzutage besser mit (potenziellen) Kunden in Kontakt treten als im Internet. Soziale Netzwerke wie facebook, You- Tube und Twitter, die den Austausch von Meinungen, Informationen und Erfahrungen unterstützen verhelfen Unternehmen nachhaltig zur Steigerung der Bekanntheit. Um einen Überblick der Social- Media-Kanäle zu bekommen, haben wir die Wichtigsten für Sie zusammengestellt.
Was heißt eigentlich Social Media?
Unter Social Media werden auf dem Internet basierende Kommunikationskanäle und Anwendungen verstanden, die die soziale Interaktion zwischen Menschen ermöglichen. Dabei gilt das Prinzip: Am meisten traue ich der Empfehlung eines Freundes, wenn dieser im Internet über Produkte oder Dienstleistungen schreibt. Anders als beispielsweise bei einer reinen Zeitungsmeldung werden über die meisten Social-Media-Kanäle Meldungen kommentiert, geteilt oder empfohlen. Zu den bekanntesten Social-Media-Plattformen gehören soziale Netzwerke (wie z. B. facebook oder Xing), Video- und Fotoplattformen (wie z. B. YouTube und Flickr), Blogs sowie der Microblogging- Dienst Twitter. Wir stellen hier die wichtigsten Social Media-Kanäle vor.
facebook gehört mit weltweit über einer Milliarde und in Deutschland rund 25,2 Millionen Nutzern (Stand 2012) zu den fünf am häufigsten besuchten Webseiten der Welt. Für Unternehmen bietet es vielfältige Möglichkeiten zur eigenen Darstellung und Interaktion mit den Nutzern. Wer sich eine Profilseite einrichtet, kann beispielsweise Fotos und Videos hochladen, auf der sogenannten Pinnwand Nachrichten hinterlassen, sich aber auch selbst über Neuigkeiten informieren. Xing Über die Business-Plattform Xing pflegen Nutzer vor allem ihre beruflichen Kontakte. In ihrem Profil können sie ihre Kontaktdaten und ihren Lebenslauf einstellen und angeben, wonach sie suchen und was sie bieten. Mithilfe von sogenannten Fachgruppen oder Treffen mit anderen XINGMitgliedern im realen Leben kann der User außerdem gezielt nach Gleichinteressierten suchen. Für kleine und mittlere Unternehmen bietet XING die Möglichkeit, neue Mitarbeiter oder Geschäftspartner zu finden.
Über Twitter schreiben Nutzer Nachrichten, die allerdings nicht länger als 140 Zeichen sein dürfen. Als sogenannter Follower eines Profils kann man diese Nachrichten lesen. Nach diesem Prinzip können auch Unternehmen das Medium nutzen: zum einen, um beispielsweise über Neuigkeiten rund um das Unternehmen oder Produkte zu informieren – zum anderen, um auf dem Laufenden über Entwicklungen in der Branche zu bleiben.
YouTube
YouTube ist ein Videoportal, über das Nutzer kostenlos Video-Clips ansehen, bewerten und hochladen. Über YouTube können Videos außerdem auf anderen Seiten „eingebettet“ werden – wodurch die Videos auf den jeweiligen Webseiten direkt abspielbar sind, ohne die Plattform You- Tube besuchen zu müssen. Unternehmen haben die Möglichkeit, sich einen eigenen YouTube-Kanal einzurichten, den Nutzer abonnieren und weiterempfehlen können.
Foren
In Internetforen tauschen User ihre Gedanken, Meinungen und Erfahrungen zu den unterschiedlichsten Themen aus, z. B. zu einzelnen Produkten oder Entwicklungen in bestimmten Branchen. Normalerweise besitzt eine Forum-Website ein bestimmtes Oberthema und ist so unterteilt, dass es für verschiedene Unterthemen je ein eigenes Verzeichnis gibt, ein Unterforum. Mit dem Einstellen eines Diskussionsthemas eröffnet der einzelne Nutzer einen sogenannten Thread (Faden) – das Thema selbst wird als Topic bezeichnet.
Blogs
Ein Blog ist eine Internetseite, auf der Inhalte wie Texte, Bilder und Videos chronologisch eingestellt werden. Die Liste von Einträgen ist dabei meist endlos – einzelne Beiträge verfügen über eine Kommentarfunktion und können dementsprechend von den Usern diskutiert werden. Häufig sind die Beiträge in Ich-Form und in lockerer Umgangssprache geschrieben. Für Unternehmen bietet das die Möglichkeit, transparent und anschaulich zu zeigen, welche Menschen und Prozesse hinter dem Unternehmen stecken.
Dies ist ein Beitrag aus Caro, Ausgabe 4. 2013
Autorin: Christina Diehl
