Isover hat eine neue Dämmwolle entwickelt: „Lanaé“ heißt der Stoff, der sich neben anderen Vorzügen vor allem durch seine verbesserte Haptik auszeichnet. Griffsympathisch sei das neue Material, sagt der Hersteller.
„Die juckt und kratzt nicht! “ ist eine der meistgehörten Aussagen in den Praxistests, bei denen Fachbetriebe mit „Lanaé“ arbeiten konnten. Mit ihrer weichen Oberfläche einerseits und der festen Struktur andererseits zeichnet sich die neue Dämmwolle durch eine verbesserte Haptik aus. Darüber hinaus entwickelt sie weniger Staub und ist geruchsneutral. Beim Schneiden und Verlegen verändert sich nichts: Es ist so einfach wie bei herkömmlichen Glaswolle-Produkten. Auch die Klemmfähigkeit bleibt erhalten. Die neue Wolle ist hochkomprimierbar, was die Kosten der Lagerhaltung senkt. Und dass so mehr Material pro Kubikmeter transportiert werden kann als bei nicht komprimierbarer Dämmung, wirkt sich positiv auf die Umweltbilanz des Transports aus.
„Lanaé“ ist zudem eine weitestgehend nachhaltige Dämmung. Sie besteht aus bis zu 80 Prozent aus Recyclingglas und wird mit einem Bindemittel hergestellt, das auf Stoffen aus der Zucker- und Getreideindustrie basiert. Damit besteht es nahezu vollständig aus nachwachsenden Rohstoffen, womit ein zusätzlicher Beitrag für die Klimafreundlichkeit von Dämmmaßnahmen geleistet wird. Das erste Produkt, das Isover mit dem neuen Dämmstoff anbietet, ist die Trennwandplatte „Akustic TP 1 Lanaé“. Nach Angaben des Herstellers bietet sie alle technischen Parameter auf unverändert hohem Niveau: Sie ist nicht nichtbrennbar (Euroklasse A1), behält die Wärmeleitfähigkeitsgruppe WLG 040 und erzielt zudem einen ausgezeichneten Schallschutz. Sie eignet sich im Innenausbau für die Dämmung von Holz- und Metallständerwänden sowie für Vorsatzschalen mit Unterkonstruktion. Nach und nach will Isover alle Glaswolle-Dämmstoffe für den Trocken- und Holzbau auf „Lanaé“umstellen. Weitere Informationen >>>
