DHBV, BuFAS und WTA helfen den Betroffenen in den Flutgebieten mit Sachspenden und dem Aufbau von fachlichem Knowhow bei den Mitgliedern. Quelle: DHBV/Hebeisen
DHBV, BuFAS und WTA helfen den Betroffenen in den Flutgebieten mit Sachspenden und dem Aufbau von fachlichem Knowhow bei den Mitgliedern. Quelle: DHBV/Hebeisen

Bauwerkserhaltung

28. July 2021 | Teilen auf:

DHBV hilft Flutopfern

Der Deutsche Holz- und Bautenschutzverband (DHBV) hilft in den vom Starkregen verwüsteten Gebieten mit Sachspenden wie Notstromaggregaten, Pumpen, Schaufeln, Besen, Schubkarren, Handschuhen etc. Finanziert wird das Material über eine Online-Seminarreihe zur Sanierung von Hochwasser geschädigter Bausubstanz.

Der Bundesverband Feuchte und Altbausanierung (BuFAS) und die Wissenschaftlich-Technische Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege WTA unterstützen die Aktion ebenfalls. Das sei für die Verbände selbstverständlich, allein schon wegen ihres fachlichen Knowhows, heißt es in einem Rundschreiben an die Mitglieder.

Der DHBV hat als erste Sofortmaßnahme Kontakt zu Leitstellen – sei es über Feuerwehr oder Kreise – aufgenommen und abgefragt, was am dringendsten für die Aufräumarbeiten benötigt wird. So wurde eine Liste mit Notstromaggregaten, Pumpen, Schaufeln, Besen, Schubkarren, Handschuhen etc. zusammengestellt, dieses Material bei der BAMAKA bestellt und von dort direkt in die Einsatzorte geliefert.

Um die Hilfeleistungen zu finanzieren, bietet der DHBV eine Online-Seminarreihe an, die sich mit der Sanierung von Hochwasser geschädigter Bausubstanz beschäftigt und damit nicht nur direkt hilft, sondern auch für geschultes und auf den Einsatz in den betroffenen Gebieten vorbereitetes Fachpersonal sorgt. Jede Seminarteilnahme kostet 150 Euro zzgl. MwSt. Für weitere 50 Euro kann man die Seminare zu Schulungszwecken für die Mitarbeiter herunterladen. Die Seminareinnahmen werden zu 100 Prozent für Hilfsmaßnahmen, wie die oben beschriebene Soforthilfe, verwendet.

Themen der insgesamt fünf einstündigen Seminare (ab 11. August, jeweils ab 18 Uhr) sind:

  • „Ärmel hoch und los? Schutzmaßnahmen bei der Beräumung und Sanierung von Hochwasserschäden“,
  • „Instandsetzung von Feuchte geschädigtem Mauerwerk“,
  • „Was kann, was muss, was geht? Anwendungsgrenzen bei der Sanierung von Hochwasserschäden“,
  • „Kurz- und langfristige Schäden infolge eines Hochwasserereignisses“,
  • „Entwicklung holzzerstörender Pilze und Insekten nach einem Hochwasser“.

Aufgrund der immensen Schäden herrscht schon jetzt in den betroffenen Gebieten ein enormer Bedarf an Fachunternehmen und Sachverständigen. Dies wird nach Einschätzung des DHBV die regionalen Kräfte weit überfordern. Deshalb werden die genannten Fachverbände die Kommunen bei der Vermittlung von Fachfirmen und Sachverständigen unterstützen. Alle Mitglieder, die bereit sind beim Wiederaufbau auch überregional tätig zu werden, sollen sich deshalb bei den Verbänden melden.

Weitere Informationen und die Möglichkeit sich anzumelden finden Sie hier.