Bundesbauministerin Barbara Hendricks und der Präsident der Bundesingenieurkammer e.V. Hans-Ullrich Kammeyer haben den Deutschen Ingenieurbaupreis verliehen. Ausgezeichnet wurden auch zwei aufwendige Sanierungsprojekte.
Den mit 30.000 Euro dotierten ersten Preis erhielt die Hypro Paulu und Lettner (hpl) Ingenieurge-sellschaft, Berlin, gemeinsam mit der Lahmeyer Hydroprojekt Ingenieurgesellschaft, Weimar, für den Neubau des Sturmflutsperrwerk in der Hansestadt Greifswald.
Sanierungsprojekte erhielten Anerkennungspreis
Für die Sanierung der Decke im Neuen Palais Potsdam zeichnete die Ministerin das Ingenieurbüro Krämer aus Weimar mit einem Anerkennungspreis aus.
Eine weitere Anerkennung ging an das Ingenieurbüro Leonhardt, Andrä und Partner aus Stuttgart für die Sanierung der Kochertalbrücke in Geislingen.
Die Auszeichnungen sind mit jeweils 2.000 Euro dotiert.
Eine Kurzbeschreibung aller Projekte mit Bildern finden Sie auf der Seite des Deutschen Ingenieurbaupreises .
Deutscher Ingenieurspreis soll alle zwei Jahre vergeben werden
Der Deutsche Ingenieurbaupreis wurde in diesem Jahr erstmals in gemeinsamer Trägerschaft durch das Bundesbauministerium und die Bundesingenieurkammer ausgelobt. Zugelassen zur Einreichung waren Ingenieurbauwerke und Ingenieurleistungen in Deutschland, die zwischen dem 1. Januar 2011 und dem 29. Februar 2016 fertiggestellt wurden und deren Anwendung an einem konkreten realisierten Bauprojekt nachgewiesen werden konnte. Insgesamt wurden 53 Beiträge von 32 Ingenieurbüros zur Bewertung eingereicht. Durchgeführt wurde das Verfahren vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR). Der Preis soll künftig im Zweijahres-rhythmus verliehen werden.
