Tag des offenen Denkmals Kulturpalast Maxhütte
Am Tag des offenen Denkmals bekommen Besucher die Chance auch in Privatbesitz befindliche Denkmale zu besuchen. Zum Beispiel finden im Kulturpalast Maxhütte in Unterwellenborn stündliche Führungen statt. (Abb.: Verein Kulturpalast Unterwellenborn, R. Ensenbach)

Bauwerkserhaltung 2018-08-20T00:00:00Z Der Tag des offenen Denkmals lockt

Mehr als 7.500 historische Baudenkmale, Parks und archäologische Stätten öffnen am „Tag des offenen Denkmals“ am 9. September 2018 ihre Türen.

Das teilt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz in Bonn als bundesweite Koordinatorin der Aktion mit. Dabei fällt der Jubiläumstag der Veranstaltung dieses Jahr mit dem Kuturerbejahr 2018 zusammen.

Das Jahresmotto „Entdecken, was uns verbindet“ nimmt ausdrücklich Bezug auf das Motto des Kulturerbejahres „Sharing Heritage“. Mit ihren Besuchern gehen die Veranstalter des „Tags des offenen Denkmals“ auf Spurensuche europäischer Einflüsse in deutschen Denkmalen. Dabei verfolgen sie etwa Fragestellungen nach der Herkunft von Handwerkern und Handwerkstechniken, Baumaterialien oder Stilelementen.

Das aktuelle bundesweite Programm ist ab sofort auf der Website des „ Tags des offenen Denkmals “ zu finden. Dort lassen sich alle teilnehmenden Denkmale einer Region anzeigen lassen, nach Denkmalkategorien suchen und über einen Merkzettel persönliche Denkmaltouren zusammenstellen. Die mobile Nutzung vor Ort ermöglicht eine kostenfreie App.

Der „Tag des offenen Denkmals“ ist der deutsche Beitrag zu den European Heritage Days unter der Schirmherrschaft des Europarats. Alle 50 Länder der europäischen Kulturkonvention beteiligen sich im September und Oktober an dem Ereignis. Seit 1993 koordiniert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz die Veranstaltung in Deutschland.

zuletzt editiert am 09. April 2021
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